Wildcard-Glück: ETV-Basketballerinnen bleiben in der Bundesliga

Applaus, Applaus'! Die Basketball-Damen des ETV Hamburg dürfen auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga auf Korbjagd gehen. (Copyright Foto: @manningeaux)
- 13.06.2026
Beim Eimsbütteler TV wird es auch in der kommenden Saison Bundesliga-Basketball zu sehen geben! Diese freudige Nachricht erreichte Hamburg am 12. Juni 2026, rund sechs Wochen nach dem sportlichen Abstieg des ETV aus der Toyota 2. Damen Basketball-Bundesliga (DBBL) Nord. Möglich macht es eine Wildcard, die der Vorstand der AG 2. DBBL e.V. "nach eingehender Prüfung aller formalen und wirtschaftlichen Voraussetzungen erteilte". Vorausgegangen war der freiwillige, finanziell bedingte Rückzug von Süd-Zweitligist KuSG Leimen.
“Der ETV setzt auf kontinuierliche Nachwuchsarbeit und einen erfahrenen Kader. Mit seiner aktuellen Wettbewerbserfahrung aus der 2. DBBL bringt der Verein gute Voraussetzungen für die kommende Saison mit”, heißt es in einer offiziellen Begründung der Entscheidung, die bei den Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs große Freude hervorrief. Anton Hefele, Geschäftsführer der DBBL, betonte: “Es gab in diesem Jahr mehrere überzeugende Bewerbungen, was der AG2 DBBL die Entscheidung nicht leicht gemacht hat. Der ETV hat mit seinem stimmigen Gesamtkonzept und seiner verlässlichen Nachwuchsarbeit überzeugt.”
Der ETV verfügt nach Teilnahmeausweisen die größte Basketballabteilung in ganz Hamburg. In den vergangenen Jahren wurde das Engagement besonders im weiblichen Bereich verstärkt, unter anderem durch das Projekt Girls-Power (PGP), das dem Mädchen- und Frauensport generell mehr Sichtbarkeit und Anerkennung verschaffen soll.
“Wir sind unglaublich stolz und dankbar für diese Chance, die uns die DBBL mit der Wildcard gibt”, freut sich Davide Arlotto, Vorstandschef der ETV-Basketballabteilung. “Diese außergewöhnliche Mannschaft ist zum Motor für die Entwicklung unserer gesamten Abteilung und ein echter Magnet für den Damen-Leistungssport geworden – und das nicht nur in Hamburg.” Für die Zukunft verspricht Arlotto noch mehr Support des Projekts 2. DBBL: “Wir werden alles tun, um die Mannschaft bestmöglich zu unterstützen und den nächsten Schritt nach vorne zu machen. Unser Ziel ist es, dieses Projekt noch nachhaltiger zu gestalten und tief in unserem Verein zu verwurzeln.”
Die Entscheidung der 2. DBBL erleichtert dem ETV die Personalplanung und erhöht die Hoffnung auf den Verbleib aller Leistungsträgerinnen wie der Dreierspezialistin Leonie Rosemeyer oder der derzeit verletzten Energizerin Jasmin Weyell. In der kommenden Saison hält der Spielplan nach dem Aufstieg der SCALA (SC Alstertal-Langenhorn) Longhorns Hamburg sogar ein echtes Stadtderby bereit.
















