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ETV verpasst Punkt gegen Wiesbaden

Lina Köster setzt sich gegen den Wiesbadener Block durch.

Die ETV Hamburger Volksbank Volleys verloren am Samstagabend, den 14. März nach starkem Kampf mit 1:3 (25:22 17:25 21:25 14:25) gegen den VC Wiesbaden. Das Spiel in der Neugrabener CU Arena vor 912 Zuschauenden war das letzte der regulären Saison. Der Sponsor of the Day TOPMOTIVE ehrte nach dem Spiel die besten Spielerinnen: MVP in Silber wurde die ETVerin Leonie Körtzinger, als MVP in Gold wurde Jimena Fernandez Gayoso des VC Wiesbaden ausgezeichnet.

Der erste Satz begann zunächst ausgeglichen (3:3; 6:6): die Annahme des ETV war konzentriert, auch der Block um Köster, Thaden und Hartig stand, so dass der ETV beim 16:13 das erste Mal mit drei Punkten in Führung ging und Wiesbadens Coach Benedikt Frank zur ersten Auszeit rief. Der ETV spielte konsequent weiter und leistete sich wenige eigene Fehler (20:14), mit Beginn der Crunchtime zeigte das Team jedoch Nerven und ließ Wiesbaden wieder ins Spiel kommen (21:19). ETV-Trainerin Ines Laube reagierte und nahm die erste Auszeit: Danach punktete Hamburgs Leonie Körtzinger viermal, so dass der ETV den 1. Satz für sich entscheiden konnte (25:22).

Im zweiten Durchgang konnte der ETV zunächst die Konzentration hochhalten (5:3), so dass Wiesbaden zu einer frühen Auszeit gezwungen war. Und diese wirkte: Wiesbaden konnte sich, maßgeblich durch die druckvollen Aufschläge von Jimena Fernandez Gayoso, absetzen (5:9), so dass Ines Laube zur ersten Auszeit für den ETV rief und dieser in Folge wieder rankam (8:10). Doch Wiesbaden legte nach (8:13), so dass der ETV die zweite Auszeit gleich hinterherschob. Die Unstimmigkeiten im Hamburger Spiel konnte diese jedoch nicht beheben: Wiesbaden ließ sich – insbesondere über konstant starke Angaben – nicht beirren (14:21) und entschied den zweiten Satz 17:25 für sich.

Der dritte Satz begann wie der zweite: Beim Stand von 5:3 nahm Wiesbadens Headcoach Dominik Frank seine erste Auszeit – wieder mit Wirkung: Wiesbaden glich aus (5:5), zog jedoch nicht, wie im zweiten Satz, weg. Der ETV hielt dagegen und punktete durch Köster (8:5). Wiesbaden konnte – auch durch leichte Fehler Hamburgs – zwar wieder ausgleichen (8:8), doch der ETV setzte nach (10:8) und hielt die Spannung hoch (13:10). Wieder kam Wiesbaden zurück (13:13), aber es blieb dabei: Der ETV ließ sich nicht abschütteln, so dass Frank beim 16:14 seine zweite Auszeit für Wiesbaden nahm. Es entwickelte sich in Folge ein enges Spiel Richtung Crunchtime (19:19), in die Hamburg besser startete (21:19), Wiesbaden aber wieder ausglich und sogar in Führung ging (21:22), so dass Ines Laube zu ihrer ersten Auszeit in diesem Durchgang rief. Doch Wiesbaden spielte nun seine Souveränität aus (21:24) gegen die auch die zweite Auszeit Ines Laubes nichts mehr entgegenzusetzen hatte (21:25).  

Im vierten Satz ging es ausgeglichen los (4:4), Wiesbadens Jimena Fernandez Gayoso konnte ihren VC jedoch durch ihre druckvollen Aufschläge mit drei Punkten in Front bringen (4:7). Nach weiteren Unkonzentriertheiten Hamburgs nahm ETV-Chefcoach Laube ihre erste Auszeit (7:11). Doch diese verpuffte: Wiesbaden hielt den Aufschlagdruck weiterhin hoch und konnte sich entscheidend absetzen (9:15), so dass Laube zur zweiten Auszeit rief (10:17). Der ETV schien kein Mittel mehr gegen die Wiesbadener Angriffe zu finden (20:12). Wiesbaden punktete durch starke Aufschläge und klar gespielte Angriffspunkte und entschied so den 4. Satz und somit auch das Match für sich (14:25).

Nach dem Spiel wurden die ETV-Spielerinnen Sarah Stiriz, Anna Hartig, Constanze von Meyenn, Leonie Körtzinger, Luise Klein, Kathleen Weiß und Celina Kleemann verabschiedet.

Die ETV Hamburger Volksbank Volleys schließen ihre erste Saison in der 1. Volleyball Bundesliga damit als Tabellenschlusslicht (11.) mit fünf Punkten aus zwanzig Spielen ab: „Insgesamt sind wir trotzdem nicht unzufrieden mit der Saison. Wir hatten uns vor der Saison vorgenommen einen Satz zu gewinnen, daraus sind nun insgesamt 13 geworden sowie zwei gewonnene Spiele,“ ordnet Martika Marin, Vermarktungschefin der ETV Hamburger Volksbank Volleys die erste Saison in der 1. Bundesliga ein. Aufgrund des Blockaufstiegs im letzten Jahr und der damit verbundenen Nicht-Abstiegsregelung für diese und die nächste Saison, wird das Team im Herbst in seine zweite Bundesligasaison starten.

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