Der ETV ist der zweitgrößte Breitensportverein Deutschlands mit aktuell 20.000 Mitgliedern, 24 Abteilungen und über 40 verschiedenen Sportarten. Er wurde 1889 gegründet.
Unser Verein erweitert sein Angebot und sein Tätigkeitsspektrum stetig, um zeitgemäß und attraktiv zu sein. Gleichzeitig vernachlässigen wir unsere Traditionen nicht. Der ETV wird getragen durch Werte wie Vertrauen, Respekt, Fairness, Akzeptanz gemeinsam vereinbarter Regeln und Verantwortung.
News

Piranhhas holen Big Points gegen Leipzig
Vergangenen Samstag war es endlich mal wieder Zeit für ein Heimspiel der ETV Piranhhas in der ersten Floorball Bundesliga. Zu Gast war der Finalist aus dem letzten Jahr, der MFBC aus Leipzig.
Alle erwarteten eine Partie auf Augenhöhe, bei der es um wichtige Punkte geht, da die gesamte obere Tabellenhälfte sehr eng zusammen ist. Die Halle war zum Anpfiff sehr gut gefüllt und das Topspiel konnte losgehen. Anders als erwartet, zog Leipzig sich von Beginn an ein wenig zurück, überlies den Hamburgern den Ball und wartete auf Kontergelegenheiten.
Die Piranhhas spielten ein gutes erstes Drittel mit dem Ball, erarbeiteten sich einige Torchancen und konnten durch einen tollen Schuss von Wardetzki mit einer 1:0-Führung in die erste Pause gehen. Im zweiten Drittel nahm die Intensität des Spiels zu und es gab Strafen auf beiden Seiten. Vogel traf in Unterzahl zum 2:0 und erhöhte dann wiederum im Powerplay auf 3:0. So ging das wilder werdende Spiel mit einer guten Führung für die Hamburger in die zweite Pause.
Als Wilbrand dann in einem erneuten Powerplay auf 4:0 erhöhte und die Piranhhas anschließend vier Minuten Unterzahl ohne Gegentor überstanden, dachten wahrscheinlich die meisten in der Halle, das dies ein souveräner Heimsieg werden würde.
Zwölf Minuten vor dem Ende überwanden die Leipziger den sehr stark aufgelegten Jussi Kursula im Hamburger Tor zum ersten Mal und sechs Minuten später stand es 4:3 und die Leipziger nahmen ihren Torhüter aus dem Tor, um einen sechsten Feldspieler zu bringen. Viele Blöcke, ein guter Torwart und ein bisschen Glück sorgten dafür, dass es kein Leipziger Tor mehr in diesem Spiel gab und Wardetzki einen Konter auf das leere Tor zum 5:3-Endstand verwandelte.
Die Piranhhas stehen nun mit 16 Punkten aus acht Spielen auf dem 4. Tabellenplatz, während den 1. und 6. Platz nur zwei kleine Pünktchen trennen. Am kommenden Wochenende laufen Flemming Kühl, Jonathan Heins, Philipp Wilbrand und Friedo Bohls in Testspielen für die Nationalmannschaft auf, ehe es am 16. November auswärts gegen die DJK Holzbüttgen weitergeht.
Das nächste Heimspiel der Piranhhas findet am 23. November um 16 Uhr gegen DHFK Leipzig statt.

Kampf um die Tabellenspitze
Am vergangenen Samstag, den 01. November, war der MFBC Leipzig zu Gast in Hamburg. Beide Teams waren in dieser Saison bisher ungeschlagen und somit punktgleich auf den Plätzen 1 (MFBC) und 2 (ETV) der Tabelle. Zuletzt trafen sich beide Teams im Pokalfinale, welches die Leipzigerinnen nach einer perfekten Saison für sich entscheiden konnten. Mit dem Ziel an ihre Leistung im Pokalfinale anzuknüpfen und Wege durch die beste Abwehr der Liga zu finden, starteten die Ladies ins Spiel.
Bereits im ersten Drittel fanden die Hamburgerinnen ihren Weg in den Leipziger Schutzraum und brachten gefährliche Bälle auf die Leipziger Torhüterin Justine Werner. In der 10. und der 20. Minute waren es jedoch die Leipzigerinnen, die jubeln konnten, während die Hamburgerinnen mit einem 0:2 Rückstand in die erste Pause gingen.
Die Entlastungswechsel unserer dritten Reihe haben Trainer Phillip Schneider und Co-Trainer Anton Sefkow überzeugt, mit drei Reihen ins zweite Drittel zu starten. Mit dem 0:3 und 0:4 in der dritten und vierten Spielminute verlief der Start ins zweite Drittel jedoch alles andere als gut für die Hamburgerinnen. Doch vier Tore im Floorball sind noch lange keine Entscheidung, die Piranhhas kämpften weiter, erspielten sich gute Chancen und überstanden sogar zwei Minuten Unterzahl ohne Gegentor. In der 18. Minute erhöht Pauline Baumgarten aber zum 0:5.
Im letzten Drittel verpassen es die Hamburgerinnen eine zwei Minuten Strafe der Leipzigerinnen zu nutzen und beide Teams blieben torlos.
Insgesamt spielten wir defensiv gut mit vielen Blöcken und starken Paraden von Leonie Korth. Auch in der Offensive gab es gute Ansätze. In der letzten Saison hatten wir das Problem, zu viele Abschüsse am Tor vorbeizusetzen, das lief am Samstag deutlich besser. Doch ohne die vor dem Spiel angesprochenen Ziele erreicht und uns überhaupt aufs Scorebord gebracht zu haben, können wir noch nicht zufrieden sein und haben noch einiges an Arbeit vor uns bevor wir in drei Wochen zu Gast in Leipzig sein werden.

ETV-Basketball-Damen verlieren gegen TuSLi: Aufholjagd bleibt ungekrönt
Fast hätten sie den Turnaround noch geschafft. Aber eben nur fast. Trotz energischen Aufbäumens haben die Zweitliga-Basketballerinnen des Eimsbütteler TV Hamburg den Kampf der Generationen gegen die jungen Berlinerinnen von TuS Lichterfelde verloren und mit 55:60 ihre dritte Saisonniederlage kassiert.
29:49 stand es zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels, als nur noch wenige der rund 250 ETV-Fans in der Sporthalle Hohe Weide Hoffnung auf einen Sieg ihrer Lieblinge hegten. Doch dann löste ETV-Leaderin Paula Alvarez mit zwei Dreiern eine Art Schubumkehr aus. War es zuvor die druckvolle TuSLi-Defense, die die Partie prägte, konnten die Gastgeberinnen die Intensität endlich matchen und ihrerseits Stopps und Fehlwürfe ihrer Gegnerinnen provozieren.
Und so wurde die Halle lauter und lauter, plötzlich schien alles wieder möglich. Alvarez legte sechs weitere Punkte innerhalb kürzester Zeit nach und bekam Unterstützung, vor allem von Leonie Rosemeyer, die gegen die aggressive Berliner Verteidigung diesmal vermehrt unterm Korb statt von Downtown scorte (14 Punkte insgesamt). Bis auf 54:56 (1:44 Min. vor Schluss) kamen die Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs noch mal heran, doch für den finalen Gipfelsturm sollte es dann doch nicht reichen.
„Wir sind mit zu wenig Intensität ins Spiel gestartet, obwohl wir wussten, welcher Druck von TuSLi auf uns zukommen würde. Durch die guten Offensivaktionen in der zweiten Halbzeit haben wir dann doch noch ins Spiel gefunden, insgesamt haben wir aber zu spät die richtige Intensität an den Tag gelegt, um das Spiel zu gewinnen“, resümierte ETV-Headcoach Sascha Leutloff nach der Partie gegen seinen Ex-Verein. Der gebürtige Berliner und Ex-Profi (ALBA, MBC) feierte mit TuSLi einst zwei deutsche Jugend-Vizemeistertitel und ging später auch im Erwachsenenbereich erfolgreich für die Südberliner auf Korbjagd.
Verzichten musste Leutloff neben den verletzten Vanessa Hofmann und Lotta Linke auch auf Flügel- und Führungsspielerin Chantal Neuwald. Die langjährige ETV-Kapitänin wird mit einer schweren Knieverletzung längerfristig ausfallen, ihr Fehlen machte sich während der 40 Spielminuten schmerzlich bemerkbar. Fairerweise muss hinzugefügt werden, dass auch die Berlinerinnen wegen eines zeitgleichen Spiels von Kooperationspartner ALBA ersatzgeschwächt in Hamburg antraten.
Am kommenden Samstag, den 8. November 2025 geht es für die Hamburgerinnen (3/3 Siege, Tabellenrang sechs) zu den zehntplatzierten New Baskets 92 Oberhausen (2/4). In drei Wochen dann steht im nächsten Heimspiel am 23. November das Nordderby gegen die AVIDES Hurricanes aus Rotenburg an.

Foto: Justus Stegemann
ETV Hamburger Volksbank Volleys siegen erstmals in der Bundesliga nach starker Aufholjagd in Borken
Die ETV Hamburger Volksbank Volleys kehren mit einem starken 3:1-Auswärtssieg von den Skurios Volleys Borken zurück und setzen damit ein wichtiges Ausrufezeichen in der 1. Volleyball-Bundesliga. Nach einem missglückten Start, bei dem Hamburg im ersten Satz kaum ins Spiel fand und deutlich mit 13:25 unterlag, zeigte das Team eine beeindruckende Reaktion. Mit mehr Mut im Angriff, druckvolleren Aufschlägen und einer stabileren Annahme drehte die Mannschaft von Trainer Markus Friedrich das Spiel ab dem zweiten Satz. Hamburg übernahm zunehmend die Kontrolle, gewann Satz zwei souverän mit 25:16 und holte sich damit das Momentum.
Der dritte Satz entwickelte sich zu einem Nervenspiel. Beide Teams lieferten sich lange, intensive Ballwechsel – Borken mit leichten Vorteilen, Hamburg jedoch mit dem entscheidenden Biss in der Crunch-Time. Die Gäste wehrten einen Satzball ab und schnappten sich mit 26:24 die 2:1-Führung. Dieser Knackpunkt gab der Mannschaft spürbar Rückenwind. Auch der vierte Satz blieb dramatisch: Borken lag mehrfach vorne und stand kurz vor dem Tie-Break, doch Hamburg zeigte große Nervenstärke. Mehrere Satzbälle der Gastgeberinnen wurden abgewehrt, bevor die ETV-Volleys den eigenen Matchball zum 28:26 verwandelten und den Auswärtserfolg perfekt machten.
Der Sieg hat nicht nur sportliche Bedeutung, sondern auch eine emotionale Komponente: Für Trainer Markus Friedrich war die Partie eine Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte – und der Erfolg in Borken dürfte sich für ihn und das Team besonders gut anfühlen. Die Hamburgerinnen bewiesen Moral, Qualität und die Fähigkeit, enge Spiele für sich zu entscheiden – ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung in der Bundesliga. Mit dieser Leistung und der gezeigten mentalen Stärke können die ETV Hamburger Volksbank Volleys selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben blicken.
Hamburg Open 2025
Mit über 400 Sportler:innen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland gehören die Hamburg Open zu den Qualifikationsturnieren für den Nachwuchs des Deutschen Karateverbandes. In den Altersklassen U8 bis U18 belegten die Starter des ETV einen 2., 3., 5. und 7. Platz. Ausgetragen wurden die Wettkämpfe in der in der Wandsbeker Sporthalle auf insgesamt sechs Tatamis. Mit dabei: Unsere neue C-Trainerin Elnara Guliieva hat uns bei der Betreuung der Kumitegruppe unterstützt. Herzlich willkommen Elnara!

Treffen der Generationen: ETV-Damen wollen gegen TuSLi nachlegen
Endlich wieder Heimparty: Die Zweitliga-Basketballerinnen des Eimsbütteler TV wollen gegen den TuS Lichterfelde den dritten Sieg in Serie feiern. Für zwei Spielerinnen wird es eine Reise in die Vergangenheit.
Man kann es durchaus als Kampf der Generationen bezeichnen, der sich für Sonntag (2. November 2025, 16 Uhr; Sporthalle Hohe Weide) ankündigt: Hier die Routiniers aus Hamburg (Durchschnittsalter 25,6 Jahre), die teils in ihrem zweiten Frühling die Toyota 2. Damen Basketball-Bundesliga (DBBL) aufmischen (3/2 Siege). Dort die Young Guns (19,7) aus Berlin, die als Aufsteigerinnen mit gleich 13 Teenagerinnen im Kader einen respektablen Saisonstart (2/3) hingelegt haben.
Ein reizvolles Duell also, das die ETV-Fans in der hoffentlich wieder pickepacke vollen Hohe Weide erwarten dürfen. Beide Teams hatten am vergangenen Pokalwochenende spielfrei, die Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs wurden dadurch nach zwei Siegen in Folge (71:64 gegen Grünberg und 64:58 in Bonn) fast ein wenig ausgebremst.
Bei Hanna Großhennig (33; Foto) und Maja Beier (26) weckt das Spiel gegen TuSLi ganz besondere Erinnerungen: Die gebürtigen Berlinerinnen haben mit der BG Zehlendorf schon oft gegen den Gegner aus dem Berliner Süden gespielt – nur eben nicht auf Hamburger Hallenboden. „Das war in der Jugend immer unser Derby mit einer gewissen Rivalität. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen, hoffentlich mit gutem Ausgang für uns“, sagt Großhennig, die in dieser Saison als Power Forward eine immer wichtigere Rolle in der ETV-Rotation einnimmt.
Leicht wird es nicht gegen die berühmte Talentschmiede, aus der unter anderem die Sabally-Schwestern Satou und Nyara (beides Stars in der US-Profiliga WNBA) und Nationalspielerin Lina Sontag stammen. Auch der neue Damen-Bundestrainer Olaf Lange hat eine TuSLi-Vergangenheit. Seit gut einem Jahr fungiert der Verein als Kooperationspartner von Bundesligist ALBA Berlin – ein Erfolgsmodell, das es vor vielen Jahren bereits im männlichen Bereich gab.
Dauerkarten und Einzeltickets für das Spiel gegen TuSLi(4/7 Euro) gibt es unter https://www.etv-hamburg.de/de/services/tickets/ und an der Tageskasse.
ETV Hamburg Basketball – TuS Lichterfelde Berlin: Sonntag, 02. November 2025. Tipp-off: 16 Uhr. Sporthalle Hohe Weide, Hohe Weide 17, 20259 Hamburg (neben dem Agaplesion Klinikum). Anreise: U2 bis Christuskirche oder Bus 4, 181 bis Schlankreye. Tickets: 4/7 Euro
Wichtiges auf einen Blick
Mitglied werden
Hier erhältst du alle wichtigen Informationen zum Thema Mitgliedschaft in unserem Verein.
Sportsuche
Finde hier dein passendes Sportangebot, gefiltert nach Sportart, Alter und Wochentagen.
Arbeiten beim ETV
Arbeiten beim ETV – mehr als nur ein Job:
Werde Teil unseres Teams und gestalte Sport und Gemeinschaft aktiv mit!
ETV-Studios
Die ETV-Studios sind moderne Fitness- und Gesundheitszentren im Herzen Hamburgs.















