Der ETV ist der zweitgrößte Breitensportverein Deutschlands mit aktuell 20.000 Mitgliedern, 24 Abteilungen und über 40 verschiedenen Sportarten. Er wurde 1889 gegründet.
Unser Verein erweitert sein Angebot und sein Tätigkeitsspektrum stetig, um zeitgemäß und attraktiv zu sein. Gleichzeitig vernachlässigen wir unsere Traditionen nicht. Der ETV wird getragen durch Werte wie Vertrauen, Respekt, Fairness, Akzeptanz gemeinsam vereinbarter Regeln und Verantwortung.
News

Zusammen für den Bewegten Ganztag: Daniel Endres, ALBA BERLIN / Hajo Rosenbrock, TK Hannover / Frank Fechner, ETV / Ralf Kamp, TV Jahn Rheine / Philipp Hickethier, ALBA BERLIN
ETV Hamburg berät zum Bewegten Ganztag
Impulsveranstaltung mit über 70 Teilnehmenden in Bamberg
Das Beratungsnetzwerk Bewegter Ganztag, das der ETV Hamburg zusammen mit den langjährigen Ganztagsträgern TV Jahn Rheine und TK Hannover ins Leben gerufen hat, bekommt prominenten Zuwachs: Künftig bringt auch ALBA BERLIN ihre Expertise in das Netzwerk ein. Deutschlands erfolgreichster Basketballclub engagiert sich seit 2020 selbst als Träger in der Kinder- und Jugendhilfe und ergänzt nun das bestehende Netzwerk der Großsportvereine TV Jahn Rheine, TK Hannover und ETV bei der Beratung von Sportorganisationen, die sich intensiver an Schulen engagieren möchten.
Zum Auftakt der Partnerschaft organisierte die Bewegungsinitiative SPORT VERNETZT gemeinsam mit den Vereinen und der Unterstützung von iSo – Innovative Sozialarbeit e.V. Bamberg – eine Impuls- und Netzwerkveranstaltung, an der über 70 Interessierte aus Sportvereinen, Schulen, Politik und Verwaltung teilnahmen. In der fränkischen Sportstadt wurden dabei konkrete Ansätze zur Verankerung von Sport und Bewegung im schulischen Alltag diskutiert.
Frank Fechner, ETV Hamburg: „Der bewegte Ganztag ist ein Erfolgsmodell, das Vorbild sein sollte für die vielen Grundschulen bundesweit, die in den kommenden Jahren zu Ganztagsschulen aus- und umgebaut werden. Sportvereine verfügen über die Schlüsselkompetenzen, um Bewegung und Sport in die Ganztagsschule zu bringen.“
Philipp Hickethier, ALBA Berlin: „Mit unseren Ganztagsangeboten möchten wir die individuellen Fähigkeiten jedes Kindes an den Schulen entdecken und entfalten. Sport und Bewegung bilden dabei die Basis unserer Arbeit. Gemeinsam mit den anderen Sportvereinen gehen wir hier voran und hoffen, dass viele unserem Beispiel folgen. Mit diesem Netzwerk können wir sie dabei gezielt unterstützen und beraten.“
Hajo Rosenbrock, TK Hannover: „Die Ganztagsschule bietet die einzigartige Möglichkeit, alle Kinder zu bewegen und damit einen besseren Lernalltag zu gestalten. Hier können wir bundesweit mit unseren Erfahrungen der vergangenen 20 Jahre aus Hannover helfen und beraten!“
Ralf Kamp, TV Jahn Rheine: „Aus dem Sport kennen wir sehr gut, dass wir uns gegenseitig stärken können, wenn wir uns vernetzen. Wir haben langjährige Erfahrung im bewegten Ganztag und bringen ein gewisses pädagogisches Mindset in dieses Netzwerk ein. Dieses Mindset haben auch viele andere Vereine, sie müssen es nur ausbuddeln.“
Über Bewegter Ganztag: Unser Ziel ist es, mit der Einführung der Ganztagsschule in ganz Deutschland eine Vielzahl von bewegten Lernorten und abwechslungsreichen Kinderwelten in Grundschulen zu entwickeln. Bewegte Lernorte schaffen für Kinder und Jugendliche zahlreiche Anreize zu lernen und fördern ganzheitliche Bildungsprozesse und individuelle Persönlichkeitsentwicklung. Denn Kinder und Jugendliche möchten sich gerne bewegen. Wir helfen, den bewegten Ganztag an Grundschulen einzuführen. Unsere Praxisbeispiele und Erfahrungen haben wir im ETV Hamburg, TV Jahn Rheine, Turn-Klubb zu Hannover und bei ALBA BERLIN gesammelt. Wir haben viele Kooperationsideen und Beispiele für Sportvereine oder anderen Organisationen mit Schulen.

Erster Roadtrip der Saison
Am kommenden Samstag, den 27. September 2025, steht für die Lady Piranhhas die erste Auswärtsfahrt der Saison an. Es geht dabei nach Weißenfels zu den Fünft-Platzierten der vergangenen Saison. Anpfiff des Spiels ist um 15 Uhr.
Beide Teams konnten den ersten Spieltag der noch jungen Saison souverän für sich entscheiden. Dementsprechend werden beide Teams darum kämpfen, ihre Position in der Tabelle zu halten oder gar zu verbessern.

(Foto-Copyright: @manningeaux)
ETV-Zweitliga-Basketball-Damen: Saisonstart unter schwierigen Vorzeichen
Neues Spiel, neues Glück: Die Spitzenbasketballerinnen des ETV Hamburg starten am Sonntag (28. September, 16 Uhr, Sporthalle Hohe Weide) in die Saison 2025/26 der Toyota 2. Damen Basketball-Bundesliga (DBBL). Neu ist auch der Trainer – und die Ausgangslage.
Man kann es durchaus als Zäsur bezeichnen, was in der Sommerpause auf der Trainerbank des ETV stattfand. Nach rund zehn äußerst erfolgreichen Jahren verkündete Headcoach Fredrick Kleemichen (38) seinen familiär bedingten Abschied. Eine lange gemeinsame Reise mit einem Großteil des Teams bis in die 2. Bundesliga ging zu Ende – gekrönt vom Einzug in die Play-offs und dem damit verbundenen Klassenerhalt.
Immerhin wurde ein sanfter Übergang gewährleistet: Ex-Bundesligaprofi Sascha Leutloff (42; ALBA Berlin, MBC), bis dato Co-Trainer und Vertrauter Kleemichens, übernahm das Amt und bekam mit Jan-Ove Stukenburg einen adäquaten Assistenten an seine Seite. Der 30-Jährige Stukenburg ist gleichzeitig Verbindungsglied zum Regionalligisten SC Rist Wedel, von dem mit Lotta Linke (17) und Lotte Baldauf (18) künftig zwei Doppellizenzspielerinnen für den ETV auflaufen.
Am Sonntag nun beginnt für die Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs mit dem Heimspiel gegen die BBC Black Bulls Osnabrück (28. September, 16 Uhr, Sporthalle Hohe Weide) erneut der Kampf gegen die teils etablierte Zweitligakonkurrenz, die durch die Erstligaabsteigerinnen aus Leverkusen und Göttingen noch stärker geworden zu sein scheint. Und während im Vorjahr der ETV als vermeintlich mittellose Aufsteiger noch von so manchem Konkurrenten unterschätzt worden sein dürfte, fällt das Überraschungsmoment inzwischen als Faustpfand weg.
“Unser Ziel ist wieder der Klassenerhalt. Ich kann das Feld der Zweiten Liga noch nicht endgültig einschätzen, das wird sich alles noch herauskristallisieren”, sagt Neu-Coach Sascha Leutloff. Genau genommen kann er noch nicht einmal seine eigene Mannschaft richtig einschätzen. Denn wie im Vorjahr fehlten und fehlen gleich mehrere Leistungsträgerinnen in der Vorbereitungszeit urlaubs- und berufsbedingt. “Das finde ich als Coach natürlich nicht toll, ich akzeptiere es aber, weil die Spielerinnen keine Profis sind und wir in Eimsbüttel auch nicht unter Profibedingungen arbeiten”, so der 42-Jährige (rechts im Bild).
Entsprechend ordnet er auch die herbe 28:103-Niederlage am vergangenen Wochenende im DBBL-Pokal-Zweitrundenspiel bei den BG 89 Avides Hurricanes in Rotenburg/Scheeßel nicht als Katastrophe, sondern eher als logische Folge ein. “Die wichtigsten Schlüsse, die wir aus dem Spiel ziehen müssen, sind die, dass wir noch viel zu tun haben und uns weiter zusammenfinden müssen”, sagt Leutloff. Die jungen Spielerinnen, so der ETV-Headcoach, bräuchten eben Erfahrung und einige langzeitverletzte Rückkehrerinnen Eingewöhnungszeit für das Erblühen der wahren Leistungsstärke des Teams.
Immerhin: Zwar verließen in der Sommerpause einige verdiente Eimsbüttelerinnen das Team, das so stabile Grundgerüst u.a. mit Kapitänin Miriam Sommerstedt, Distanzschützin Leonie Rosemeyer, Wirbelwind Jasmin Weyell, Allrounderin Chantal Neuwald und Schaltzentrale Paula Alvarez Llorian aber konnte erhalten werden. Neu hinzugekommen sind außer den erwähnten Wedelerinnen Linke und Baldauf die Portugiesin Bárbara Calvinho (PG), Shooting Guard Franka Kraus vom US College University of Science and Arts of Oklahoma und Sixta Herzberger (PG), die ursprünglich nur als Trainingsspielerin eingeplant war. Wieder da ist zudem Guard Pauline Huber nach einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt, auch Youngsterin Amelie Kreutzfeldt wird nach einer Auszeit im Oktober zurückerwartet.
Sie alle wollen mit ihren Teammates – wenn endlich komplett – schneller als im Vorjahr spielen, möglicherweise mit einer größeren Rotation und einigen neuen Plays. Wollen ihre wahre Stärke als Einheit zeigen. Am liebsten schon gegen die stark einzuschätzenden Osnabrückerinnen, spätestens aber eine Woche später bei Eintracht Braunschweig LionPride.
Dauerkarten für die Saison 25/26 (zwölf Heimspiele, ab 35 Euro) und Einzeltickets für das Spiel gegen Osnabrück (4/7 Euro) gibt es unter https://www.etv-hamburg.de/de/services/tickets/ und an der Tageskasse.
ETV Hamburg Basketball – BBC Black Bulls Osnabrück: Sonntag, 28. September 2025. Tipp-off: 16 Uhr. Sporthalle Hohe Weide, Hohe Weide 17, 20259 Hamburg (neben dem Agaplesion Klinikum). Anreise: U2 bis Christuskirche oder Bus 4, 181 bis Schlankreye. Tickets: 4/7 Euro

HPV-Impfaktion im ETV
für 9- bis 17-Jährige
Am Mittwoch, den 24. September 2025 findet von 15 bis 18 Uhr im ETV-Sportzentrum Bundesstraße eine kostenfreie HPV-Impfaktion der Stadt Hamburg für Kinder und Jugendliche von 9 bis 17 Jahren statt.
Die Impfung schützt vor verschiedenen Krebsarten und Genitalwarzen. Sie ist für Jungen und Mädchen empfohlen. Also einfach ohne Anmeldung vorbeikommen und unbedingt einen Elternteil und den Impfpass mitbringen!
Zur besseren Planung von Impfstoff und Personal bitten wir um eine unverbindliche und anonyme Anmeldung.

Souveräner Saisonauftakt
Am vergangenen Sonntag, den 21.09.2025, begrüßten die ETV Lady Piranhhas für das erste Spiel der Saison das Team aus Chemitz zu ihrem Bundesliga-Debüt in Hamburg.
Als amtierenden Vize-Meisterinnen und -Pokalsiegerinnen waren die Hamburgerinnen dabei die Favoritinnen und konnten bereits früh im Spiel ihre Rolle unterstreichen. Nach nur 1:27 Minuten konnten die Gastgeberinnen das erste Tor durch Annika Drews (Hanna Petersen) erzielen. Bis zur 9. Spielminuten wurde der Vorsprung dann auf ein 4:0 ausgebaut. Die Tore erzielten dabei Annika Ebeling, Randi Kleerbaum sowie Lena Rathje.
Kurz nach einer erfolgreich überstandenen 2 Minuten Strafe gegen Hamburgs Amina Rix konnten die Chemnitzer Gäste jedoch die Unordnung der wieder vollständigen Lady Piranhhas nutzen und verkürzten durch Marie Suske (Vanessa Müller) auf 4:1. Doch auch die Antwort des ETV ließ nicht lange auf sich warten sodass nur 30 Sekunden später der Spielstand auf 5:1 erhöht wurde.
Ebenso torreich startete das zweite Drittel. Innerhalb der ersten 6 Minten erzielten die Hamburgerinnen weitere vier Tore und setzten sich damit auf ein 9:1 ab. Einnetzen konnten Julia Noel, Amina Rix, Lara Nethe und Katharina Meyer. Im weiteren Verlauf des Drittels konnten außerdem Lara Nethe (Hanna Petersen) sowie Ina Jensen (Julia Noel) scoren, sodass die Teams sich mit einem Spielstand von 11:1 in die Pause verabschiedeten.
Nach nur 23 Sekunden im letzten Drittel erzielte erneut Julia Noel (Ina Jensen) ein Tor. Die Liga-Neulinge wehrten sich in der 8. Minute nocheinmal mit einem weiteren Tor durch Charlotte Michler (Maya Gräfe). Anschließend traf aber auch Randi Kleerbaum erneut zum 13:2.
Durch den torreichen Sieg konnten sich die Lady Piranhhas den ersten Platz in der Tabelle sichern. Außerdem konnte sich die Kapitänin Ina Jensen mit vier Vorlagen und einem Tor an die Spitze der Scorerliste setzen.

Erfolg für Till Eicker beim Special Olympics Golfwettbewerb
Am 22. September nahm Golf-Athlet Till Eicker beim Anerkennungswettbewerb der Special Olympics im Golfclub Lilienthal bei Bremen teil.
Ziel war es, die Qualifikation für die Nationalen Spiele 2026 im Saarland zu erreichen und es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Till behielt die Nerven und sicherte sich am Ende die Goldmedaille. Sein Jubel war riesig, denn er konnte seinen Erfolg selbst kaum fassen.
Bei traumhaft sonnigem Wetter erlebten die Golfer damit einen perfekten Saisonabschluss. Mit Tills Qualifikation haben nun vier unserer Athleten der Golferbande eine Goldmedaille errungen und das Ticket für die Nationalen Spiele 2026 gelöst.
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