Der ETV ist der zweitgrößte Breitensportverein Deutschlands mit aktuell 20.000 Mitgliedern, 24 Abteilungen und über 40 verschiedenen Sportarten. Er wurde 1889 gegründet.
Unser Verein erweitert sein Angebot und sein Tätigkeitsspektrum stetig, um zeitgemäß und attraktiv zu sein. Gleichzeitig vernachlässigen wir unsere Traditionen nicht. Der ETV wird getragen durch Werte wie Vertrauen, Respekt, Fairness, Akzeptanz gemeinsam vereinbarter Regeln und Verantwortung.
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(Foto-Copyright: @manningeaux)
Hoffnung trotz Heimpleite für ETV-Zweitliga-Basketballerinnen zum Saisonauftakt
Die Basketballerinnen des ETV Hamburg sind nicht unerwartet mit einer heftigen Niederlage in die neue Saison der Toyota 2. Damen Basketball-Bundesliga (DBBL) Nord gestartet. Doch es besteht Hoffnung auf Besserung. Und ein wenig sentimental wurde es auch.
Exakt 58 Spielsekunden dauerte es, bis Leonie Rosemeyer – wem auch sonst – im Heimspiel gegen die BBC Black Bulls Osnabrück die ersten ETV-Punkte der Spielzeit 25/26 gelangen. Leider sollten im weiteren Spielverlauf vor rund 300 Fans in der wieder sehr gut gefüllten Hohen Weide nur noch 52 weitere hinzukommen, sodass am Ende eine zahlenmäßig deprimierende 54:90-Niederlage auf dem Scoreboard stand.
Und doch gab es den ein oder anderen Hoffnungsschimmer für die Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen starken Gegner. Trotzdem können wir ein paar positive Dinge rausziehen, es war auf jeden Fall eine Steigerung im Vergleich zum Pokalspiel vor einer Woche“, sagte ETV-Headcoach Sascha Leutloff mit Bezug auf das jüngste 28:103 in Rotenburg.
Nach einem schlechten Start (2:14 nach vier Minuten), der sich im Anschluss in einen veritablen 24:52-Rückstand zur großen Pause auswuchs, gestalteten die Gastgeberinnen die zweite Halbzeit ausgeglichener, vor allem dank einer besseren Defense (insgesamt 24 Turnover von Osnabrück, 14 Steals für den ETV).
Desaströs sah indes die Quote von der Dreierlinie aus (1/12 = 8 Prozent), auch ETV-Topscorerin Rosemeyer (14 Pkt.) blieb in ihrer Spezialdisziplin diesmal noch eiskalt. ETV-Kapitänin Miriam Sommerstedt kam auf zwölf Zähler. Bei Osnabrück überragte Annemarie Potratz-Bramscher (31; 5/8 Dreier).
Wichtiger als die nackten Zahlen sind jedoch die Umstände, unter denen die ETV-Damen ihren Saisonauftakt bestritten. So fehlten mit Point Guard Paula Alverez und Forward Chantal „Chauny“ Neuwald zwei urlaubende Leistungsträgerinnen, zwei weitere (Leno Rosemeyer und Jasmin Weyell) waren erst wenige Tage zuvor wieder zum Team gestoßen. Hinzu kommen naturgemäß noch Anpassungsschwierigkeiten mit einem neuen Coach-Duo (Leutloff und Assistent Jan-Ove Stukenburg) sowie einigen teils jungen Neuzugängen oder Rückkehrerinnen.
Und so war denn auch die Stimmung auf Eimsbütteler Seite nach der Schlusssirene zwar gedämpft, aber nicht katastrophal. Zumal zusammen mit den treuen Fans noch einmal kurz die eigene Vergangenheit gefeiert wurde: So wurden Ex-Trainer Fredrick „Freddie“ Kleemichen und viele weitere verdiente ETV-Stützen für ihre Verdienste rund ums Team geehrt.
Nun aber richtet sich nicht nur für Neu-Coach Leutloff der Blick nach vorne auf gleich zwei wichtige Spiele am kommenden (langen) Wochenende. Erst führt der Spieltag die Hamburgerinnen am Freitag (Reformationstag) zu Eintracht Braunschweig LionPride, wo es in der Vorbereitung ebenfalls eine Niederlage gab. Und am Sonntag folgt eine Reise ins Ruhrgebiet zu den hoch favorisierten AstroLadies Bochum – die Titelverteidigerinnen verzichteten aus finanziellen und organisatorischen Gründen auf den Erstligaaufstieg. „Wir brauchen jetzt eine gute Trainingswoche, und dann sehen wir mal weiter“, so Leutloff.

ETV Lady Piranhhas bleiben an de Tabellenspitze
Nachdem die Lady Piranhhas sich mit einem Sieg gegen die Aufsteigerinnen aus Chemnitz am ersten Spieltag an die Spitze der Tabelle setzen konnten, ging es am vergangenen Samstag nach Weißenfels. Mit 18 Punkten aus 14 Spielen belegte der UHC Sparkasse Weißenfels den 5. Platz der letzten Saison, doch durch gute Jugendarbeit und erfahrene Nationalspielerinnen sind die Cats nicht zu unterschätzen.
Hamburg startet mit drei Reihen ins Spiel und erarbeitet sich bereits im ersten Wechsel eine starke Torchance. Im Gegenzug läuft Weißenfels einen schnellen Konter über die rechte Seite und Leonie Vogt schlenzt den Ball unhaltbar vorbei am Helm von Leonie Korth ins Hamburger Tor. In der sechsten Minute spielt Smilla Tomberger den Ball auf Annika Ebeling in den Slot, welche den Ausgleich knapp verpasst. Kurz darauf setzt die Kapitänin Ina Jensen einen Volleyschuss ebenso knapp vorbei und in der 14. Minute trifft Jensen mit einem schönen Schuss aus der linken Tasche die Latte. Es ist ein sehr ausgeglichenes Drittel, indem beide Teams sowohl geduldigen Spielaufbau zeigen als auch schnelle Konter laufen und intensive Zweikämpfe führen. Wenige Sekunden vor Beginn der ersten Drittelpause endet ein Zweikampf zwischen Julia Noel und Vanessa Weikum mit einer Strafe für überharten Körpereinsatz für die Weißenfelser Kapitänin.
Somit starten die Hamburgerinnen das zweite Drittel mit einem Powerplay. 18 Sekunden vor Ablauf der Strafe verwandelt Noel einen Distanzschuss flach unten rechts ins Tor des UHC und erzielt den Ausgleich. Nur 5 Minuten später ist es wieder Noel, sie läuft mit Tempo entlang der linken Bande übers Spielfeld und trifft aus der Tasche halb hoch ins lange Eck zum Doppelpack. In der 10. Minute des zweiten Drittels muss die Torhüterin des UHC Sophie Kleinschmidt erneut einen starken Schuss von Noel parieren und verhindert den Hattrick. Weißenfels antwortet mit einem schnellen Konter über Vanessa Weikum, welche die Hamburger Abwehr hinter sich lässt und alleine aufs Tor zuläuft, nur noch die Torhüterin Leonie Korth vor sich setzt sie den Abschluss knapp über die Latte hinweg.
In der zweiten Drittelpause stellt der ETV auf zwei Reihen um und startet mit einer 2:1 Führung in den letzten Spielabschnitt. In der 5. Spielminute gewinnt Weikum den Ball von Noel und passt ihn direkt auf Paula Schilling die mit Tempo in den Hamburger Slot läuft. Vorbei an Jensen und Korth trifft sie zum 2:2 Ausgleich. Doch schon eine Minute später antwortet der ETV, Maria Kapteina passt aus der Weißenfelser Ecke zu Ina Jensen, welche Unstimmigkeiten der Abwehr ausnutzen kann und die Führung wieder herstellt. In der neunten Spielminute ist es erneut Leonie Vogt die nach einem Doppelpass mit Vanessa Weikum den Ausgleich erzielt. Wenige Minuten später leitet Randi Kleerbaum mit einem Pass auf Katharina Meyer einen Konter ein und Meyer trifft zum 4:3. Mit zweieinhalb verbleibenden Spielminuten nimmt der UHC eine Auszeit, um auf 6 gegen 5 umzustellen. Mit einer Feldspielerin mehr auf dem Platz versuchen sie den Druck auf das Hamburger Tor zu erhöhen. Doch es bleibt beim 4:3 Endstand und somit nehmen die ETV Lady Piranhhas weitere drei Punkte mit nach Hamburg und bleiben an der Tabellenspitze.
Die U21 Kata-Herren ETV/SCALA sind deutsche Vizemeister!
Am Sonntag holten Finn-Luka Schmidt, Jannik Thielke (vom ETV) zusammen mit Mattis Filipek (von SCALA) in der Kata-Disziplin ,Team Herren‘ in der U21 die Silbermedaille. Am Ende betrug der Abstand zum Siegerteam nur 2 Punkte (ETV: 37,6 / Bremerhaven: 39,6). Eine phänomenale Vorführung und eine erhebliche Leistungssteigerung zum Vorjahr. Herzlichen Glückwunsch den Dreien und ein Dankeschön an die Trainer Mario Lübke (ETV) und Marcus-Möller Lüneburg (SCALA) für die intensive Vorbereitung!
Anbei zwei Videos des Finales: Unser Team mit Goyushiho Sho und der Bunkai der Kata

Erster Spieltag am 11. Oktober in der CU Arena
ETV Hamburger Volksbank Volleys starten gegen Allianz MTV Stuttgart in Volleyball-Bundesliga 2025/2026
Die ETV Hamburger Volksbank Volleys starten am 11. Oktober um 19:30 Uhr in der Neugrabener CU Arena gegen die viermaligen Deutschen Meisterinnen Allianz MTV Stuttgart in ihre 1. Volleyball Bundesligasaison. Neben Trainer Markus Friedrich sind vier Spielerinnen neu im Team. Am 7. Oktober, 13 Uhr, laden die ETV Hamburger Volksbank Volleys im Sportzentrum Hoheluft zum Pressetermin mit dem 1. Vorsitzenden des ETV, Frank Fechner, sowie Trainer Markus Friedrich und den Spielerinnen Anna Hartig und Fiona Dittmann ein.
Nachdem die ETV Hamburger Volksbank Volleys im Frühjahr in die 1. Liga aufgestiegen waren, haben sie den Sommer intensiv genutzt, um sich punktuell zu verstärken: Markus Friedrich (35) hat das Team als Headcoach im August für die nächsten drei Jahre übernommen. Die vorherigen Stationen des A-Lizenz-Inhabers waren die Skurios Volley Borken (2. Bundesliga Damen, Co-Trainer) sowie der TuB Bocholt (2. Bundesliga Herren, Headcoach), jetzt geht er mit den Eimsbüttelerinnen den nächsten Schritt.
„Wir werden die sportlichen Ziele weniger an der Tabelle festmachen. Für uns steht dieses Jahr der Grundsatz: "Try to make the easy things perfect." im Vordergrund. Dabei geht es darum, vor allem die (wenigen) Chancen, die uns der Gegner auf einen Punktgewinn einräumt, auch zu nutzen und uns vor allem im mannschaftstaktischen Bereich zu entwickeln“, so Friedrich.
Auch vier neue Spielerinnen verstärken seit dem Sommer das Team: Außenangreiferin Lina Köster (24, Team 48 Hildesheim), Libera Sarah Stiriz (21, VfL Oythe), Außenangreiferin Fiona Dittmann (27, TG Bad Soden) sowie die US-Amerikanerin Hannah Ammerman (25, Außenangriff, Kairos Ponta Delgada/POR).
Die ETV Hamburger Volksbank Volleys befinden sich finanziell im soliden Fahrwasser, da im Sommer eine Vielzahl neuer Kooperationen abgeschlossen werden konnte. Frank Fechner, 1. Vorsitzende des ETV: Wir sind wirtschaftlich stabil aufgestellt und bewegen uns in dieser ersten Saison insgesamt noch im semiprofessionellen Bereich. Das Potential für hochklassigen Frauensport ist in Hamburg noch deutlich ausbaufähig und wir sind optimistisch, mittelfristig im oberen Bereich mitspielen zu können.“
Die ETV Hamburger Volksbank Volleys werden in der Liga mindestens 20 Partien spielen, von den zehn termininerten Heimspielen der Hauptrunde sollen vier in der Sporthalle Hoheluft am Lokstedter Steindamm angepfiffen werden, sechs in der CU Arena in Neugraben, die bis zu 2.300 Zuschauer fassen kann.
Alle Spiele der 1. Bundesligen sind live beim Medienpartner Dyn zu sehen. SPORT1 zeigt insgesamt dreißig ausgewählte Spiele der Frauen 1. Bundesliga im Free-TV.

Zusammen für den Bewegten Ganztag: Daniel Endres, ALBA BERLIN / Hajo Rosenbrock, TK Hannover / Frank Fechner, ETV / Ralf Kamp, TV Jahn Rheine / Philipp Hickethier, ALBA BERLIN
ETV Hamburg berät zum Bewegten Ganztag
Impulsveranstaltung mit über 70 Teilnehmenden in Bamberg
Das Beratungsnetzwerk Bewegter Ganztag, das der ETV Hamburg zusammen mit den langjährigen Ganztagsträgern TV Jahn Rheine und TK Hannover ins Leben gerufen hat, bekommt prominenten Zuwachs: Künftig bringt auch ALBA BERLIN ihre Expertise in das Netzwerk ein. Deutschlands erfolgreichster Basketballclub engagiert sich seit 2020 selbst als Träger in der Kinder- und Jugendhilfe und ergänzt nun das bestehende Netzwerk der Großsportvereine TV Jahn Rheine, TK Hannover und ETV bei der Beratung von Sportorganisationen, die sich intensiver an Schulen engagieren möchten.
Zum Auftakt der Partnerschaft organisierte die Bewegungsinitiative SPORT VERNETZT gemeinsam mit den Vereinen und der Unterstützung von iSo – Innovative Sozialarbeit e.V. Bamberg – eine Impuls- und Netzwerkveranstaltung, an der über 70 Interessierte aus Sportvereinen, Schulen, Politik und Verwaltung teilnahmen. In der fränkischen Sportstadt wurden dabei konkrete Ansätze zur Verankerung von Sport und Bewegung im schulischen Alltag diskutiert.
Frank Fechner, ETV Hamburg: „Der bewegte Ganztag ist ein Erfolgsmodell, das Vorbild sein sollte für die vielen Grundschulen bundesweit, die in den kommenden Jahren zu Ganztagsschulen aus- und umgebaut werden. Sportvereine verfügen über die Schlüsselkompetenzen, um Bewegung und Sport in die Ganztagsschule zu bringen.“
Philipp Hickethier, ALBA Berlin: „Mit unseren Ganztagsangeboten möchten wir die individuellen Fähigkeiten jedes Kindes an den Schulen entdecken und entfalten. Sport und Bewegung bilden dabei die Basis unserer Arbeit. Gemeinsam mit den anderen Sportvereinen gehen wir hier voran und hoffen, dass viele unserem Beispiel folgen. Mit diesem Netzwerk können wir sie dabei gezielt unterstützen und beraten.“
Hajo Rosenbrock, TK Hannover: „Die Ganztagsschule bietet die einzigartige Möglichkeit, alle Kinder zu bewegen und damit einen besseren Lernalltag zu gestalten. Hier können wir bundesweit mit unseren Erfahrungen der vergangenen 20 Jahre aus Hannover helfen und beraten!“
Ralf Kamp, TV Jahn Rheine: „Aus dem Sport kennen wir sehr gut, dass wir uns gegenseitig stärken können, wenn wir uns vernetzen. Wir haben langjährige Erfahrung im bewegten Ganztag und bringen ein gewisses pädagogisches Mindset in dieses Netzwerk ein. Dieses Mindset haben auch viele andere Vereine, sie müssen es nur ausbuddeln.“
Über Bewegter Ganztag: Unser Ziel ist es, mit der Einführung der Ganztagsschule in ganz Deutschland eine Vielzahl von bewegten Lernorten und abwechslungsreichen Kinderwelten in Grundschulen zu entwickeln. Bewegte Lernorte schaffen für Kinder und Jugendliche zahlreiche Anreize zu lernen und fördern ganzheitliche Bildungsprozesse und individuelle Persönlichkeitsentwicklung. Denn Kinder und Jugendliche möchten sich gerne bewegen. Wir helfen, den bewegten Ganztag an Grundschulen einzuführen. Unsere Praxisbeispiele und Erfahrungen haben wir im ETV Hamburg, TV Jahn Rheine, Turn-Klubb zu Hannover und bei ALBA BERLIN gesammelt. Wir haben viele Kooperationsideen und Beispiele für Sportvereine oder anderen Organisationen mit Schulen.
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