Basketball-Topteams: November-Neustart und eine Standortbestimmung

- 06.11.2026
Neuer Monat, neues Glück: Nach dem hammerharten Oktober-Programm mit den drei hochkarätigen Gegnern Göttingen, Leverkusen und Osnabrück starten die Basketball-Zweitliga-Damen des Eimsbütteler TV Hamburg (Foto: Leonie Rosemeyer; Copyright: @manningeaux) mit neuem Mut in den Monat November. Zum Auftakt geht es am Samstag, den 7. November 2026 (Tipp-off 18 Uhr, Sporthalle am Schloßteich) auswärts gegen die ChemCats Chemnitz.
Was sich in der Vorsaison noch als ebenfalls extrem hohe Hürde darstellte, hat sich mittlerweile zu einer schweren, aber machbaren Aufgabe entwickelt. Hintergrund ist ein massiver personeller Umbruch bei den ChemCats: Nicht nur Cheftrainer Mika Scheidemann nahm Abschied (auf ihn folgte Thomas Seltner, schon 2019-2024 Headcoach), mit Erin Stroberg, Vereinsikone Jessica Kluge und Jungstar Lilly Küppers (“Young Player of the Year 2026 der 2. DBBL”) brachen auch drei wichtige Stützen im Kader weg. So liegt das verjüngte Chemnitzer Team nach nur einem Sieg aus fünf Spielen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz der Toyota 2. Damen Basketball-Bundesliga (DBBL) Nord.
Mit anderen Worten: Ein Sieg in Sachsen ist durchaus im Bereich des Möglichen. Auch für den ETV, der nach drei teils happigen Niederlagen gegen die erwähnten Topteams mit der gleichen Bilanz einen Rang besser auf Platz 10 liegt. “Wir hatten eine gute Trainingswoche und fahren nach Chemnitz, um dort zu gewinnen", sagt die wiedergenesene ETV-Kapitänin Miriam Sommerstedt. Nicht mitreisen wird erneut der etatmäßige Headcoach Fredrick Kleemichen, der sich nach wie vor von einer (gut verlaufenden) OP erholt. Er wird erneut vertreten von Co-Trainer Christian Lübcke. Dafür wird voraussichtlich erstmals Lotte Baldauf wieder im Kader stehen, die nach einem mehrmonatigen Australien-Aufenthalt wieder in der Heimat ist.
ETV-Herren: Standortbestimmung auf Sankt Pauli
Ebenfalls eine Standortbestimmung steht für die Ersten Herren des Vereins in der 2. Basketball-Regionalliga Nord an. Als solche zumindest bezeichnet Cheftrainer Roland Seyer die Partie am Samstag um 20 Uhr beim FC St. Pauli (Halle Budapester Straße). “Wir wollen an die zuletzt gezeigten guten Ligaauftritte anknüpfen und wieder unseren schnellen Basketball spielen", so Seyer. Erstmals in dieser Saison kann er auf den nahezu kompletten Kader zurückgreifen, lediglich Manuel Feuerpfeil fehlt. Mit einem Sieg beim Aufsteiger – dem dann dritten Folge – könnte der ETV sich weiter nach oben orientieren, andernfalls droht ein längeres Verweilen in den unteren Regionen. Seyer: “Wir gehen mit viel Mut und Positivität in die Partie und wollen einen weiteren Schritt nach vorne machen.”









