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Volleyballparty vor Rekordkulisse – ETV Hamburger Volksbank Volleys trotzen Meister Schwerin einen Satz ab

Die ETV Hamburger Volksbank Volleys verloren nach hartem Kampf gegen den amtierenden Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin in vier Sätzen (16:25 21:25 25:20 11:25). Vor den Augen des Hamburger Sport-Staatsrats Christoph Holstein und der Rekordkulisse von 1.408 Zuschauenden boten die Hamburgerinnen fast zwei Stunden sehenswerten und mitunter spektakulären Volleyball. Als wertvollste Spielerin des ETV wurde Zuspielerin und ehemalige Nationalspielerin Kathleen Weiß (41) gewählt, die die langzeitverletzte Luise Klein bis zum Saisonende vertreten wird. MVP in Gold wurde die Schweriner Libera Finnja Frommann.  

Im ersten Durchgang kam Hamburg durch Lina Köster und Svea Frobel gut ins Spiel und führte schnell mit 3:0. Auch im weiteren Verlauf hielt der ETV den Angriffsdruck hoch und Köster erhöhte auf 6:3. Schwerin fand jedoch immer besser ins Spiel (7:7), worauf ETV-Chefcoach Markus Friedrich mit seiner ersten Auszeit reagierte. Doch diese verpuffte und Schwerin baute durch ein Ass und einen Blockpunkt seine Führung weiter aus (7:9). Der ETV hielt zunächst den Anschluss (9:9; 13:15; 15:17) – musste Schwerin aber nach zwei einfachen Fehlern ziehen lassen (15:19), weshalb Friedrich seine zweite Auszeit nahm. Schwerin beantwortete diese mit zwei Assen durch Helena Kok und ließ in Folge nichts anbrennen. Hamburg spielte zwar weiter mutig mit, konnte den ersten Satzgewinn der Schwerinerinnen jedoch nicht verhindern (16:25).   

Im zweiten Satz starteten die Teams zunächst gleichauf (4:4), bevor der ETV durch Angriffspunkte und ein Ass in Führung ging (6:4, 8:6). Doch Schwerin konnte ausgleichen und sich folgend mit zwei Punkten absetzen. ETV-Coach Friedrich nahm als Antwort seine erste Auszeit, diese zeigte jedoch nicht die erhoffte Wirkung (10:14). Auch die eingewechselte ehemalige Nationalspielerin Kathleen Weiß wusste den Schweriner Lauf nicht zu durchbrechen, so dass Friedrich schnell die zweite Auszeit nahm (14:18). Der ETV konnte in Folge den klar gespielten Schweriner Angriffen wenig entgegensetzen (17:21; 19:23), werte aber zwei Satzbälle, unter anderem durch ein Ass von Köster, ab, so dass der Schweriner Coach Felix Koslowski beim 21:24 seine erste Auszeit nahm: mit Erfolg, der nächste Angriff saß und Schwerin gewann den zweiten Satz mit 25:21.  

Im dritten Durchgang starteten die ETV Hamburger Volksbank Volleys konzentriert und konnten den Schwung aus dem zweiten Satz mitnehmen. Starke Angriffs- und Blockpunkte von Leonie Körtzinger brachten eine 6:3-Führung und im Gegensatz zu den ersten Sätzen legte der ETV nach – unter anderem durch Asse von Köster und Körtzinger –, so dass Schwerin beim 11:6 eine Auszeit nahm. Durch Angriffspunkte von Frobel und einen Block- und Angriffspunkt Kösters blieb der ETV in der Spur (13:8; 15:10), so dass sich Schwerin zu einer weiteren Auszeit gezwungen sah (18:13), welche Köster mit einem weiteren Ass konterte. Nach zwei Punkten auf Schweriner Seite rief ETV-Chefcoach zur Auszeit (20:15). Unter anderem durch Blockpunkte von Lena Liegert und Louisa Krams punktete der ETV weiter (23:18) und nach Friedrichs zweiter Auszeit ebnete Körtzingers Angriffspunkt zum 24:19 den Weg zum Satzgewinn (25:20).

In Satz vier startete Schwerin mit aller Konsequenz und führte schnell 1:4, so dass Hamburg die erste Auszeit nahm – was jedoch kaum Früchte trug (4:10), so dass Friedrich schnell die zweite Auszeit nachschob. Doch auch diese konnte den SSC nicht beirren (6:13; 9:16). In Folge baute Schwerin seinen Vorsprung weiter aus (11:20). Die Schwerinerin Mia Kirchhoff vergrößerte durch zwei Asse weiter den Vorsprung und obwohl sich der ETV sichtbar gegen die drohende Niederlage wehrte, spielte der SSC Palmberg Schwerin den Satz konsequent zu Ende (11:25).

Wertvollste Spielerin in Silber (MVP – Most Valuable Player) der ETVerinnen wurde Zuspielerin Kathleen Weiß. Zur MVP in Gold wurde die Libera Finnja Frommann vom SSC Palmberg Schwerin gewählt. Die Auszeichnungen wurden vom Alleinvorstand Torsten Kafka der HEK – Hanseatische Krankenkasse – vergeben.  

Am nächsten Mittwoch folgt direkt das nächste Heimspiel für die ETV Hamburger Volksbank Volleys in der Sporthalle Hoheluft in Lokstedt gegen den USC Münster um 20 Uhr. Nächstes Heimspiel in der Neugrabener CU Arena ist am 31. Januar um 19:30 Uhr gegen Skurios Volleys Borken. Hier gibt es Tickets: https://www.etv-hamburg.de/de/tickets/.

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