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Pokalsieger Suhl lässt ETV keine Chance  

Die frischgebackenen Pokalsiegerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen unterstrichen in der Hamburger CU Arena am Samstagabend ihre sehr gute Form und gewannen gegen die ETV Hamburger Volksbank Volleys mit 0:3 (19:25 12:25 14:25). Das 80-minütige Match vor 686 Zuschauenden war insgesamt eine einseitige Partie, in der der VfB Suhl seine individuelle Klasse ausspielte und den ETVerinnen insgesamt keine Chance ließ. Der ETV bleibt damit mit 5 Punkten aus 19 Partien Tabellenschlusslicht der 1. Bundesliga, Suhl bleibt auf dem 3. Tabellenplatz. Kim Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga ehrte die wertvollsten Spielerinnen des Spiels: MVP in Silber wurde die ETVerin Alexa Thaden, als MVP in Gold wurde die Suhlerin Mackenzie Foley gewählt.   

Im ersten Durchgang kamen die ETV Hamburger Volksbank Volleys nach anfänglichen Schwierigkeiten gut ins Spiel (4:5) und brachten den klar gespielten Suhler Angriffen viel Engagement und Kampfgeist entgegen (6:6). Alexa Thaden konnte sogar mit einem Ass einen zwischenzeitlichen Zwei-Punkte-Vorsprung herstellen, den Suhl jedoch schnell wieder egalisierte (8:8). Der ETV legte jedoch nach (12:10), so dass Suhls Cheftrainer Laszlo Hollosy die erste Auszeit nahm. Suhl spielte nun konsequenter im Angriff und im Block, so dass es schnell 14:18 hieß und nun die ETVer Seite die Auszeit nahm. Doch der Vier-Punkte-Vorsprung Suhls wurde sogar noch ausgebaut, so dass ETV-Chefcoach Markus Friedrich schnell die zweite Auszeit hinterherschob (16:21). Doch auch diese verpuffte, so dass Suhl mit sieben Satzbällen (16:24) aufschlug. Zwar konnte der ETV zwei abwehren, den ersten Satzgewinn Suhls jedoch nicht abwenden (19:25).

Im zweiten Durchgang nahmen die Frauen aus Thüringen die Energie aus dem ersten Satz direkt mit und führten schnell (2:5), doch der ETV kämpfte um jeden Ball und blieb dran (5:6). Die individuelle Klasse Suhls blitze jedoch immer wieder auf und trotz des Gegenhaltens Hamburgs bauten die Suhlerinnen ihren Vorsprung sukzessive aus (6:10), weshalb Friedrich seine Spielerinnen wieder zur Auszeit bat. Jetzt machte der ETV jedoch zu viele einfache Fehler, so dass der VfB weiter davonziehen konnte (7:14). Beim 8:16 nahm Friedrich die zweite Auszeit, doch Suhl spielte weiter seine Routine und Sicherheit im Angriff aus (10:24) und entschied – auch wenn der ETV noch zwei Satzbälle abwehren konnte – den zweiten Satz für sich (12:25).    

Auch im dritten Durchgang gelang Hamburg nicht der rechte Zugriff zum Spiel (1:5; 3:7) und Chefcoach Friedrich nahm die erste Auszeit (3:9). Während Suhl das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen wenig ausmachte, fiel dem ETV gegen die eingespielten Angriffe der Thüringerinnen kein Gegenmittel ein (3:12), weshalb Friedrich gleich die zweite Auszeit hinterherschob (3:14). Durch Angriffspunkte von Lina Köster, Anna Hartig sowie zwei Asse von Fiona Dittmann konnte der ETV zwar etwas fürs Punktekonto tun (8:16) und wieder ein bisschen Zugriff aus Spiel erlangen (12:21), doch die solide Suhler Führung blieb ungefährdet (14:24). Dieses Mal war es direkt der erste Satzball und gleichzeitig Matchball, den Suhl verwandeln konnte (14:25).  

Am kommenden Samstag, den 14. März, 18 Uhr findet das letzte Saisonspiel der ETV Hamburger Volksbank Volleys gegen den VC Wiesbaden in der CU Arena statt. Hier gibt es Tickets.
 

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