Lady Piranhhas unterliegen Leipzig

- 30.09.2026
Am Sonntag, den 27.09., empfingen die Lady Piranhhas den amtierenden Deutschen Meister MFBC Leipzig in der Halle Hoheluft. Die Hamburgerinnen starteten zunächst eher abwartend in die Partie, standen tief und ließen Leipzig den Spielaufbau übernehmen. Die Gäste hatten dadurch viel Ballbesitz und versuchten immer wieder, Lücken in der Hamburger Defensive zu finden. Phasenweise setzte Leipzig den ETV auch früh unter Druck, trotzdem gelang es den Hamburgerinnen zunächst, viele Angriffe abzufangen und selbst immer wieder den Weg nach vorne zu suchen.
Nach knapp acht Minuten konnten sich die Leipzigerinnen dann erstmals durchsetzen und gingen mit 0:1 in Führung. Der ETV blieb weiterhin kompakt und versuchte, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Leipzig ließ allerdings nur wenig zu und erhöhte in der 13. Minute auf 0:2. Kurz vor der ersten Drittelpause nutzten die Gäste eine weitere Möglichkeit zum 0:3.
Im zweiten Drittel kamen die Hamburgerinnen immer besser in die Partie und wurden mit dem Ball zunehmend sicherer. Es gelang häufiger, das Spiel selbst aufzubauen und sich aus dem Druck der Leipzigerinnen zu lösen. Gerade ab der Mittellinie wurde es jedoch schwierig, da Leipzig dort viele Bälle gut verteidigte und Ballverluste des ETV immer wieder für schnelle Gegenangriffe nutzte. Dadurch wurden die Hamburgerinnen häufig wieder in die Defensive gedrängt und Leipzig konnte erneut in Ruhe aufbauen. Trotzdem gab es auch immer wieder Phasen, in denen der ETV selbst länger in Ballbesitz blieb und sich Möglichkeiten nach vorne erarbeitete.
Leipzig nutzte seine Chancen weiterhin konsequent und erhöhte zunächst auf 0:4 und anschließend auf 0:5. Doch nur 34 Sekunden später gelang dem ETV die direkte Antwort: Patrizia Eikhorst traf nach Vorlage von Lara Nethe zum 1:5. Auch nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Hanna Petersen ließ der ETV bis zur zweiten Drittelpause keinen weiteren Gegentreffer zu.
Im letzten Drittel wollten die Hamburgerinnen an die besseren Phasen des zweiten Drittels anknüpfen. Zunächst war es jedoch erneut Leipzig, das in der 4. Minute zum 1:6 traf. Die Antwort des ETV folgte nur gut eine Minute später: Annika Ebeling erzielte nach Vorlage von Patricija Kubulina das 2:6. Auch danach gelang es den Hamburgerinnen immer wieder, sich aus dem Leipziger Druck zu lösen und selbst gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen.
Mit zunehmender Spielzeit nutzte Leipzig seine Möglichkeiten jedoch konsequenter und erhöhte in der 11. Minute auf 2:7. In den letzten Minuten konnten die Gäste das Ergebnis durch weitere Treffer schließlich auf 2:10 erhöhen. Der ETV kämpfte bis zum Schluss weiter, konnte sich für weitere Möglichkeiten aber nicht mehr belohnen.
So endete die Partie mit einem 2:10 aus Hamburger Sicht. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, konnten die Lady Piranhhas besonders im zweiten Drittel und phasenweise auch im letzten Abschnitt zeigen, dass sie immer besser ins Spiel fanden und sich auch gegen den amtierenden Deutschen Meister eigene Möglichkeiten herausspielen konnten.











