Lady Piranhhas sichern sich den zweiten Tabellenplatz

- 26.01.2026
Am vergangenen Samstag empfingen die ETV Lady Piranhhas die Dümptener Füchse in der Heimhalle Hoheluft. Es ging um nichts weniger als den zweiten Tabellenplatz der 1. Floorball Bundesliga und damit um einen direkten Einzug ins Halbfinale der Playoffs ohne Umweg über das Viertelfinale.
Spiele gegen Dümpten sind für die Lady Piranhhas traditionell besonders schwer. Im Hinspiel hatte Hamburg eine 3:0-Führung noch aus der Hand gegeben und 3:4 verloren. Auch schmerzhafte Niederlagen im Meisterschafts- und Pokalfinale mussten die Hamburgerinnen gegen Dümpten bereits einstecken. Entsprechend fokussiert und entschlossen startete das Team in diese wichtige Partie.
Das erste Drittel begann intensiv, mit hohem Tempo auf beiden Seiten. In der 13. Minute belohnte sich der ETV für seine gute Anfangsphase: Annika Ebeling traf nach Vorlage von Julia Noel zum 1:0. Dümpten ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und glich nur gut zwei Minuten später durch Anna-Lena Best auf Vorlage von Regina Safenreider (14:40) aus. Die Antwort der Lady Piranhhas folgte prompt: Randi Kleerbaum stellte mit einem gut platzierten Schuss eine Minute später nach Assist von Annika Ebeling auf 2:1. Nur 21 Sekunden später griff Torhüterin Lena Baccus daneben und Annika Drews erhöhte nach Vorlage von Lara Nethe auf 3:1. Kurz vor Drittelende war es erneut Randi Kleerbaum, die nach eigens abgefangenem Ball auf 4:1 stellte und dem ETV ein starkes erstes Drittel bescherte.
Im zweiten Drittel fanden die Hamburgerinnen dann nicht mehr ganz so konsequent zu ihrem Spiel. Die Defensive wirkte weniger stabil, Dümpten wurde stärker. So nutzten die Füchse eine ihrer Chancen: Anna-Lena Best verkürzte nach missglückter Zuteilung der Hamburgerinnen in der 19. Minute nach Vorlage von Janika Willingmann auf 4:2.
Das dritte Drittel begann denkbar ungünstig für den ETV. Bereits nach 1:56 Minuten traf Jana Baccus auf Vorlage von Nuria Guerbouj zum 4:3 – Dümpten war wieder dran. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, doch diesmal zeigten die Lady Piranhhas ein anderes Gesicht. Hamburg blieb ruhig, kämpfte geschlossen und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. In der 8. Minute setzte Maureen Li mit dem Treffer zum 5:3 ein wichtiges Ausrufezeichen.
Die Partie blieb bis zum Schluss hart umkämpft. Einige intensive Zweikämpfe führten sogar zu Ausfällen auf Seiten der Hamburgerinnen. Dennoch war deutlich zu spüren, dass jede Spielerin für die andere kämpfte und das gemeinsame Ziel fest vor Augen hatte. Geprägt wurde das Spiel auch durch eine herausragende Torhüterleistung von Leonie Korth, denn auch als Dümpten in der Schlussphase die eigene Torhüterin vom Feld nahm und im 6-gegen-5 agierte, war an ihr kein Vorbeikommen. Selbst die Auszeit der Füchse 20 Sekunden vor Spielende änderte nichts mehr am Ausgang der Partie.
So gewann der ETV das Spitzenspiel verdient mit 5:3 und machte einen wichtigen Schritt Richtung direkter Halbfinalqualifikation. Ein Sieg, der nicht nur tabellarisch, sondern auch mental von großer Bedeutung ist.












