Lady Piranhhas patzen gegen Wernigerode

- 06.02.2026
Nach einem erfolglosen Pokalspiel in Berlin ging es am Sonntag, den 1. Februar für die Lady Piranhhas wieder darum, den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga zu halten. In der Halle Hoheluft waren die Red Devils aus Wernigerode zu Gast. Ein sehr junges und talentiertes Team, welches vor dem Wochenende den 6. Tabellenplatz belegte.
Die Devils starteten wach ins Spiel und sorgten nach nur 11 Sekunden für eine Blitzführung der Gäste. Auf Vorlage von Henrike Jäschke netzte Lilly Fiedler aus der rechten Tasche ein. Diese Führung währt nicht lange, denn keine 5 Minuten später haben die Hamburgerinnen das Spiel gedreht. Durch ein Tor von Annika Ebeling mit starker Vorarbeit von Randi Kleerbaum und der einen Treffer von Katharina Meyer, vorgelegt von Talissa Sommer steht es 2:1 für die Gastgeberinnen. In der 8. Spielminute trifft erneut Lilly Fiedler für Wernigerode, diesmal vorgelegt von Michelle Siedenberg, zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Lena Rathje (Patrizia Eikhorst) kann einen Wechsel der Devils nutzen und bewegt sich mit Ball die Linke Bande hinunter. Da die rechte Verteidigerin aus Wernigerode gerade wechselt ist dort Platz, Rathje zieht ab und bringt die Hamburgerinnen erneut in Führung. Talissa Sommer trifft in der 17. Spielminute auf Vorlage von Lara Nethe zum 4:2. Somit können die Hamburgerinnen mit einer recht komfortablen 2-Tore Führung in die erste Drittelpause gehen. Einen großen Anteil daran hat Hamburgs Torhüterin Naile Dühring, welche mit starken Paraden die gefährlichen Konter der schnellen Wernigeröderinnen entschärfen kann.
In der 7. Spielminute des zweiten Drittel verkürzt Romy Gottschalkson auf 4:3. Der ETV antwortet eine Minute später durch einen Treffer von Randi Kleebaum, vorgelegt von Kapitänin Ina Jensen. Das Spiel ist nun ein rasantes Hin- und Her, in der 10. Minute trifft erneut Lilly Fiedler und verkürzt erneut auf 5:4. Kurz darauf trifft es Ina Jensen mit einer strittigen 2-Minuten Strafe für überhatten Körpereinsatz, doch die Devils können ihre Überzahl nicht nutzen, um den Ausgleich zu erzielen. Stattdessen trifft erneut Randi Kleerbaum (diesmal ohne Vorlage) 30 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels zum 6:4. Die erneute 2-Tore Führung zur Drittelpause fühlt sich dieses Mal weit weniger komfortabel an. Die Hamburgerinnen gestalten zwar das Spiel, doch die gefährlichen Konter und Abschlüsse der Gäste bekommen sie nicht in den Griff. Mit einem Unentschieden im zweiten Drittel geht es mit einigem Druck in das letzte Drittel. Wenn die Hamburgerinnen aus eigener Kraft am Ende der Saison auf dem zweiten Tabellenplatz stehen wollen, dürfen sie dieses Spiel nicht aus der Hand geben.
Wie in den ersten beiden Dritteln auch, sind es erneut die Gäste mit dem ersten Tor. Felina Weber (Leonie Schubert) trifft zum 6:5. Das lässt die Hamburgerinnen zunächst kalt, Katharina Meyer verwandelt die Vorlage von Talissa Sommer und anschließend trifft Julia Noël auf Vorlage von Maria Kapteina. Somit steht es in der 11. Minute des letzten Drittels 8:5 und die Lady Piranhhas führen das erste Mal in diesem Spiel mit 3 Toren. Doch dann klappt bei den Gastgeberinnen nur noch wenig. Keine 15 Sekunden später treffen die Gäste in From von Hayley-Jane Tropschug (Michelle Siedenberg) zum 8:6. In der 13 Spielminute trifft Wernigerodes Kapitänin Michelle Siedenberg selbst und verkürzt auf nur noch ein Tor Rückstand aus Sicht der Gäste. Fünf Minuten vor Ende trifft zum zweiten Mal Hayley-Jane Tropschug (Henrike Jäschke) und gleicht zum 8:8 aus. Mit diesem Spielstand geht es in die Verlängerung. Die Lady Piranhhas kämpfen um einen Sieg, doch Lilly Fiedler trifft zum vierten Mal in diesem Spiel für die Devils und holt den Sieg in der Verlängerung.
Mit 27 Punkten und einer Tordifferenz von 36 stehen die Lady Piranhhas zwar weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz, doch auf dem dritten Platz warten die Dümptener Füchse mit 24 Punkten, ebenfalls 36 in der Tordifferenz und einem Spiel weniger. Somit können die Hamburgerinnen den direkten Einzug ins Halbfinale der Playoffs nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Sie müssen auf eine Niederlage ihrer Verfolgerinnen hoffen oder die Viertelfinals der Playoffs spielen.












