Im Westen was Neues – Favoriten patzen

- 31.03.2026
Am vergangenen Wochenende sind die beiden Erstplatzierten der Liga mit dem Halbfinale in die Playoffs eingestiegen. Die Leipzigerinnen reisten dabei nach Bonn, die Hamburgerinnen führte es nach Mülheim.
Direkt am Samstag im Spiel Bonn gegen Leipzig gab es die Überraschung: die Bonnerinnen konnten mit ihrer Defensive den Leipzigerinnen trotzen. Dazu konnten sie kurz vor Spielende das Führungstor erzielen und damit den überraschenden Heimsieg einfahren.
Die Hamburgerinnen mussten erst am Sonntag zum Spiel um 15 Uhr anreisen. In der Sporthalle Holzstraße stand der volle Kader aus Hamburg dem 14 Spielerinnen aus Dümpten entgegen. Das erste Drittel des Spiels war dabei geprägt von einzelnen guten Aktionen und Spielzügen beider Teams, jedoch konnte niemand Akzente in Form von Toren setzen.
Im zweiten Drittel konnten sich beide Teams dann auf dem Spielberichtsbogen eintragen. In der 7. Spielminute konnte zunächst Winona Jürgens von den Füchsen vorlegen. Einige Minuten darauf konnte Anna-Lena Best auf 2:0 erhöhen. 61 Sekunden später erzielten die Lady PiranHHas durch Katharina Meyer den Anschlusstreffer. Die Vorlage kam dabei vom Geburtstagskind Lara Nethe. Der Rest des Drittels ging es weiter hin und her: Anna-Lena Best erzielte erst das 3:1, Annika Ebeling netzte zum 3:2 ein und 24 Sekunden vor Ende des Drittels schoss Dümpten das 4:2.
Auch das letzte Drittel war durch gute Aktionen beider Teams geprägt. Erneut fiel das erste Tor in der 6. Minute, ebenfalls erneut durch Winona Jürgens. In den nächste 10 Minuten blieb es dann aber beim 5:2. Anschließend konnte Lea Deterding das 5:3 erzielen. Hamburg erhöhte nun weiter den Druck und konnte 2 Minuten vor Spielende den 5:4 Anschlusstreffer erzielen. Jedoch erhöhte Dümpten nach einem Konter auf 6:4. Daraufhin nahm Hamburgs Trainer Philipp Schneider die Auszeit und Torhüterin Leonie Korth verließ zugunsten einer weiteren Feldspielerin das Feld, sodass Hamburg die letzte Minute mit 6 Feldspielerinnen beendete. Ausrichten konnte Hamburg allerdings nichts mehr und musste somit mit einer Niederlage im Gepäck zurück in die Heimat fahren.
Am kommenden Wochenende gilt es dann, die Serie umzudrehen, um das Playoff-Finale zu erreichen.












