Höhen und Tiefen bei den Piranhhas am Wochenende

- 14.10.2025
Die ETV Piranhhas waren am Wochenende unterwegs in Richtung Berlin und Potsdam. Am Samstag ging es gegen den Aufsteiger aus Potsdam um wichtige Punkte im Rennen um die ersten Plätze. Die Hamburger wollten ihrer Favoritenrolle gerecht werden, das sollte an diesem Tag allerdings anders laufen.
Im ersten Drittel konterten die Potsdamer nach Ballverlust der Piranhhas und führten nach neun Minuten mit 3:0. Den Anschlusstreffer von Braun beantworteten sie mit ihrem vierten Tor noch vor der ersten Pause.
Im zweiten Drittel kam eine andere Hamburger Mannschaft auf das Feld - das musste allerdings auch so sein. Vogel und nochmals Braun brauchten das Team heran und Kühl traf doppelt zur zwischenzeitlichen 4:5 Führung. Die Piranhhas hatten viel Ballbesitz, pressten gut und trafen auch das Tor. Adelmann und B. Dethlefsen schraubten das Ergebnis auf 4:7 nach 40 Minuten, das Drittel ging als mit 0:6 an das Auswärtsteam.
Im letzten Abschnitt verloren die Hamburger die Kontrolle, das Spiel wurde hektischer und zwei Strafen auf Hamburger Seite stifteten noch mehr Unruhe. Die Piranhhas wurden nervös, Bälle wurden unnötig hergegeben und die erste Potsdamer Reihe, bestehend aus 5 Legionären aus Finland bestraften das knallhart. Auch das 5:8 von Vogel und der dritte Treffer von Braun an diesem Tag zum 5:9 konnten das Unheil nicht abwenden und Potsdam glich 30 Sekunden vor dem Ende zum 9:9 aus.
Und es kam noch schlimmer: Eine Sekunde vor dem Ende gab es nochmal Freischlag in der Hamburger Ecke für das Heimteam und plötzlich stand es 10:9 und der erste Bundesliga Sieg für Potsdam war beschlossene Sache.
Wir senden noch ein Glückwunsch nach Potsdam, herzlich willkommen in der Bundesliga, aber diese Geschenke dürfen und werden die Piranhhas nicht mehr verteilen.
Das Beste an diesem Tag war, dass das nächste Spiel, um es besser zu machen, keine 24 Stunden auf sich warten lies und es ging gegen die Rockets aus Berlin.
Das Team ging gemeinsam Essen am Samstag Abend, besprach das Spiel als Team und in kleinen Gruppen und für den nächsten Tag war klar - es gehen nur 100 Prozent.
Was dann am Sonntag passierte, darf man als starke Reaktion verbuchen. Im ersten Drittel hatten die Piranhhas viel Ballbesitz, spielten sich schön nach vorne, waren bei Ballverlusten physisch präsent und eroberten Bälle zurück. Paar, Vogel und Wilbrand stellten auf 0:3 aus Hamburger Sicht, zur ersten Pause stand es 1:3. Im zweiten und dritten Drittel schafften es die Piranhhas, mit Ausnahme kleiner Phasen, das Spiel zu kontrollieren und Berlin auf Abstand ihres eigenen Tores zu halten. Die letzten beiden Tore des Tages erziele beide Wilbrand - ein Mal nach einer schönen Einzelaktion und ein Mal nach einer langen Ballbesitzphase.
Am Ende gewannen die Hamburger verdient mit 5:1 und sind sehr froh über den Ausgang des Wochenendes nach dem Samstag. Jetzt gilt es, diese Form aufrecht zu halten und weiterhin viele Punkte zu sammeln. Das nächste Spiel findet auswärts am 25. Oktober gegen Schenefeld statt - endlich wieder Derby.
Allez rot weiß!












