Fußball: ETV vor dem Sprung in die Regionalliga Nord

Entscheidung über den Aufstieg fällt am Sonntag in Heeslingen

Fußballspieler in rotem Trikot jubelt nach einem Tor, läuft zur Seitenlinie und hebt einen Arm zum Feiern.

Toralf Hense vom ETV trifft gegen den SV Todesfelde gleich zweimal: Zum zwischenzeitlichen 2:0 und zum 4:0.  

Die Oberliga-Herren des ETV haben den Aufstieg in die Regionalliga Nord in eigener Hand. Nach zwei von drei Spielen der Aufstiegsrunde führt der Hamburger Meister die Tabelle mit sechs Punkten an. Am Mittwochabend gewann der ETV im Stadion Hoheluft mit 5:3 gegen den SV Todesfelde und machte damit einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Regionalliga.

In der Vierer-Relegation im Modus „Jeder gegen jeden“ kämpfen die Meister beziehungsweise Spitzenvertreter aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein um zwei freie Plätze in der Regionalliga Nord.

Zum Auftakt der Aufstiegsrunde setzte sich der ETV am Samstag, 30. Mai, mit 4:1 gegen den niedersächsischen Vertreter 1. FC Germania Egestorf/Langreder durch. Es folgte am Mittwoch, 3. Juni, der 5:3-Heimsieg gegen den Meister der Oberliga Schleswig-Holstein, den SV Todesfelde.

Da der Blumenthaler SV im Parallelspiel gegen Germania Egestorf/Langreder in der Nachspielzeit gewann, fällt die Entscheidung über die beiden Aufstiegsplätze erst am letzten Spieltag.

Der ETV trifft am Sonntag, 7. Juni, um 14 Uhr auf den Meister der Bremen-Liga, den Blumenthaler SV. Die Partie wird auf neutralem Platz im Heeslinger Waldstadion ausgetragen. Ursprünglich war das Günther-Volker-Stadion in Celle als Austragungsort vorgesehen. Aufgrund von Sturmschäden musste die Begegnung jedoch kurzfristig nach Heeslingen verlegt werden.

„Grau ist alle Theorie, maßgebend ist aufm Platz. Noch sind wir nicht aufgestiegen und wünschen uns einen Sieg unserer jungen Truppe im letzten Spiel gegen Blumenthal. Sollte das klappen, darf dann auch gefeiert werden. Und der Senat darf sich dann äußern zur Stadionplanung in Hamburg. Unsere Stadt baucht mehr Sportflächen“, sagt Albrecht Gundermann, 1. Vorsitzender der ETV-Fußballabteilung.

Sollte der ETV die Aufstiegsrunde auf einem der ersten beiden Plätze abschließen, würde der Verein in der kommenden Saison in der Regionalliga Nord spielen. Als Heimspielstätte wäre der Sportpark Hinschenfelde des TSV Wandsetal vorgesehen. Das Stadion im Sportpark Eimsbüttel, in dem der ETV zuletzt in der Regionalliga-Saison 2023/24 spielte, wurde vor zwei Jahren abgerissen und bislang nicht ersetzt. Derzeit steht im Bezirk Eimsbüttel kein regionalligataugliches Stadion zur Verfügung.

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