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ETV-Volleyballerinnen melden für 1. Bundesliga

Jubel beim Ligaspiel gegen den VfL Oythe am 23. November 2024 in der Sporthalle Hoheluft

Die Volleyballerinnen des ETV Hamburg haben bei der Volleyball Bundesliga (VBL) ihren Lizenzantrag abgegeben und planen in der kommenden Saison 2025/26 in der 1. Bundesliga Frauen zu starten. Für den ETV ist dies die erste Meldung in einer Profiliga.

Nachdem die 1. Volleyball-Bundesliga Männer in der Saison 2023/24 erfolgreich mit einem Blockaufstieg die Liga auf 13 Mannschaften erweitert hatte, wurde nun für die Frauenbundesliga ein Aufstiegsprogramm initiiert, das gleich mehreren Teams den Weg in die erste Liga öffnen soll. Den Aufsteigerinnen werden in den ersten zwei Spielzeiten finanzielle und organisatorische Erleichterungen garantiert. „Zwar endet die Antragsfrist erst zum 26. Februar, aber der ETV möchte mit seiner vorzeitigen Einreichung des Lizenzantrags ein starkes Signal an alle Partner und Sponsoren senden,“ sagt Frank Fechner, 1. Vorsitzende des ETV.

Der ETV geht diesen Schritt nach sorgfältigen Überlegungen und Abwägungen. Da es als Teil des Aufstiegsprogramms in den kommenden beiden Spieljahren keine sportlichen Absteigerinnen aus der 1. Bundesliga geben wird, kann das Bundesliga-Projekt sportlich und wirtschaftlich solide entwickelt werden. Dabei bewegt sich das ETV-Team mit einem aufgestockten Budget perspektivisch im semiprofessionellen Bereich. „Wir können diesen Schritt nur machen, weil wir in den letzten Wochen und Monaten gute und verlässliche Partner gefunden haben, sodass wir eine solide finanzielle Basis aufbauen konnten. Nun hoffen wir auf weitere starke Partner aus der Wirtschaft, die unseren Weg mitgehen“, erklärt Florian Schorpp, Vorstand für Finanzen beim ETV.  

„Wir freuen uns sehr über den Lizenzantrag des ETV Hamburg, der einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer vollen Staffel in der 1. Bundesliga Frauen markiert“, so VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler. „Der frühe Zeitpunkt der Einreichung zeugt nicht nur von vorausschauender Planung am Standort, sondern ist ein wichtiger Impuls für weitere Aufstiegsinteressierte.“

Gespielt werden soll weiterhin in der ETV Sporthalle Hoheluft am Lokstedter Steindamm, die bis zu 400 Zuschauer:innen fasst. Highlightspiele, beispielsweise gegen die Deutschen Meisterinnen Allianz MTV Stuttgart oder das Nordderby gegen den SSC Palmberg Schwerin, sollen in der volleyballerprobten CU Arena in Neugraben stattfinden, die 2.300 Zuschauer:innen Platz bietet. Alle Spiele des ETV werden im Stream bei VBL-Medienpartner Dyn zu sehen sein, zudem zeigt SPORT1 ausgewählte Partien der 1. Bundesliga Frauen im Free-TV.

Für den Verein ist die Entscheidung richtungsweisend: „Die ETV-Volleyballerinnen treten für Hamburg in der 1. Bundesliga an. Wir wollen den Frauen-Volleyball als hochattraktive Hallensportart in der Stadt wieder populär machen. Mit dem Aufstieg unseres Frauen-Volleyballteams in die 1. Bundesliga begeben wir uns nun erstmalig auf den Weg der Professionalisierung“, sagt Frank Fechner, 1. Vorsitzender des ETV.  

Zoe Konjer, Kapitänin der ETV-Volleyballerinnen ergänzt: „Der Aufstieg ist für unser Team eine große, vielleicht einmalige Chance, die wir bestmöglich nutzen wollen. Durch die zweijährige Nichtabstiegsgarantie haben wir darüber hinaus die Möglichkeit, ohne Druck an unseren sportlichen Zielen zu arbeiten und uns so mittelfristig in der Liga zu etablieren. Es wird natürlich eine sportliche Herausforderung und gegen erfahrene Profiteams haben wir nur Underdog-Chancen, das ist klar. Aber wir werden alles geben und uns optimal vorbereiten.“

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