ETV-Basketballerinnen bekommen ein “Beast” mit guter Laune
- 15.07.2026
Bei den Eimsbütteler Basketball-Damen wird bald in den “Beast”-Modus geschaltet. Als ein solches nämlich bezeichnet sich Noa Severin (Fotos: @manningeaux), zweiter ETV-Neuzugang für die kommende Zweitligasaison, gerne selber. Die 20-Jährige will nach einem Jahr Pause wieder durchstarten und hat ähnliche basketballerische Wurzeln wie der erste Neuling bei den Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs, Nina Zollenkopf.
So wie die Ex-Göttingerin lernte auch Severin das Basketball-ABC bei der BG Hamburg-West, spielte dort sogar mit Ninas jüngerer Schwester Maya zusammen. Es folgte der nächste Entwicklungsschritt beim SC Rist Wedel, unter anderem in der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL). Bereits vor zwei Jahren wäre die gebürtige Hamburgerin fast beim ETV gelandet, nun lockte Headcoach Freddie Kleemichen sie endgültig an die Hohe Weide.
“Sie ist mir von damals mit ihrer positiven Einstellung in Erinnerung geblieben. Sie muss erst wieder richtig fit werden, aber dann verspreche ich mir von Noa eine Verstärkung von der Bank, die uns mit Rebounds und guten Blöcken helfen wird”, sagt Kleemichen.
Mit Severin besetzt der ETV nach Zollenkopf die zweite Stelle unterm Korb neu – eine Position, auf der in den vergangenen zwei Jahren meist Kapitänin Miriam Sommerstedt viel Arbeit allein verrichten musste. “Ich möchte dem Team mit meinem Kampfgeist helfen, außerdem bringe ich immer gute Laune mit”, sagt die Neu-Eimsbüttelerin, die nach dem Abitur 2025 derzeit ein Duales Studium der Fitness-Wissenschaft und -Ökonomie absolviert.
In ihrem neuen Team trifft Severin auch auf ein paar alte Bekannte: Mit Lotta Linke und Lotte Baldauf spielte sie zusammen im Wedeler Trikot, mit Amelie Kreutzfeld machte sie sogar zusammen Abi an der Eliteschule des Sports am Alten Teichweg. Gute Voraussetzungen also, dass sich das “Biest” mit der guten Laune schnell in Eimsbüttel wohlfühlen wird.



















