ETV-Basketball-Damen mit großer Vorfreude nach Berlin
- 27.03.2026
Vorhang auf für die nächste Show! Zwei Wochen nach dem stimmungsvollen (leider verlorenen) Heimspiel gegen die New Baskets Oberhausen mit einem integrierten Tag der Jugend wartet auf die Zweitliga-Basketballerinnen des Eimsbütteler TV die nächste große Bühne.
Denn das Auswärtsspiel am Samstag (28. März 2026, Tipp-off 15 Uhr) beim TuS Lichterfelde Berlin ist Teil eines Double-Headers mit dem nachfolgenden Erstliga-Duell zwischen ALBA Berlin und dem Herner TC. Ausgetragen wird die Partie in der altehrwürdigen Sömmeringhalle, die vor Jahrzehnten die Anfänge der glorreichen ALBA-Männer-Dynastie miterlebte.
Während die Herren des Vereins längst in die vielfach größeren Max-Schmeling-Halle und Uber Arena umgezogen sind, tragen dort die ALBA-Damen – ihres Zeichens Deutsche Meisterinnen 2024 und frischgebackene DBB-Pokalsiegerinnen – ihre Heimspiele aus. Und diesmal eben auch Kooperationspartner TuSLi (9/12 Siege, Platz 7), direkter Konkurrent des ETV (8/13, 9.) im Kampf gegen die Play-downs.
Kein Wunder also, dass sich beim ETV die Fahrt nach Berlin niemand entgehen lassen will. So reisen die Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs mit dem gesamten Team an. Ganz besonders besonders wird der Trip in die Hauptstadt für zwei Eimsbütteler Reisedelegationsmitglieder: Headcoach Sascha Leutloff (155 Bundesligaspiele für ALBA und den MBC: Foto mit Co-Trainer Christian Lübcke/l: @manningeaux) wurde in Berlin geboren und bei TuSLi sportlich groß, der 43-Jährige reist also in die alte Heimat. Und Flügelspielerin Leonie Rosemeyer wird dort sicherlich ihre jüngere Schwester Nina (jetzt ALBA) treffen, die 2018 mit den heutigen WNBA-Stars Nyara Sabally, Leonie Fiebich und Luisa Geiselsöder die U18-EM gewann.
Neben dem Event-Charakter hat die Partie des 24. Spieltags der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga (DBBL) Nord auch sportliches Gewicht. So wie die New Baskets am 8. März vor 300 Zuschauern beim 65:70 die Eimsbütteler Stimmung dämpften, würden auch die ETV-Damen in Berlin gerne die Spielverderberinnen geben. “Wir freuen uns alle darauf, in der großen Halle zu spielen und anschließend auch noch die 1. Liga anzuschauen. Aber wir wissen natürlich auch, dass das Spiel extrem wichtig ist, wenn wir nicht noch in die Play-downs kommen wollen”, sagt die derzeit verletzte ETV-Flügelspielerin Jasmin Weyell. Schon im Hinspiel bekam ihr Team die äußerst unangenehme Spielweise der jungen Berlinerinnen zu spüren und verlor mit 55:60. Für Weyell kein Grund, pessimistisch zu sein: “Wir haben diese Woche wirklich gut und intensiv trainiert und uns dabei auch auf die Verteidigung von TuSLi vorbereitet.”
















