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Drittes Finale in Folge für die Lady Piranhhas

Die ETV Lady Piranhhas haben am vergangenen Wochenende ein starkes Statement gesetzt: Mit zwei Heimsiegen gegen die Dümptener Füchse sicherten sich die Hamburgerinnen den entscheidenden dritten Sieg in der Halbfinalserie und stehen damit zum dritten Mal in Folge im Finale um die deutsche Meisterschaft. Dort wartet mit dem MFBC Leipzig der amtierende Double-Sieger.

Im Vergleich zum ersten Spiel in Dümpten präsentierte sich Hamburg am Samstag deutlich stabiler und souveräner – auch wenn die Partie bis zur letzten Sekunde spannend blieb. Den Auftakt machte Kapitänin Ina Jensen bereits nach 2:45 Minuten im ersten Drittel. Nach dem Ausgleich durch Regina Safenreider brachte Annika Ebeling die Piranhhas bei 14:32 Minuten wieder in Führung. Im zweiten Drittel erhöhte Lara Nethe auf 3:1 (7:55 Minuten), ehe Dümptens Kapitänin Anna-Lena Best kurz vor der Pause auf 3:2 verkürzte (19:16). Im Schlussdrittel schien Hamburg das Spiel zunächst zu entscheiden. Annika Ebeling traf nur 34 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 4:2 und Katharina Meyer legte bei 7:34 Minuten das 5:2 nach. Doch die Gäste, die lediglich mit neun Feldspielerinnen angetreten waren, gaben sich nicht auf und kämpften sich durch Treffer von Anna-Lena Best (8:02) und erneut Regina Safenreider (19:44) bis auf den Schlusstand von 5:4 heran. Dieser Sieg bedeutete den Ausgleich in der Serie und somit ging es in das entscheidende dritte Spiel.

Am Sonntag zeigte Hamburg dann eine noch abgeklärtere Leistung. Mit voller Bank und deutlich verbesserter Defensivarbeit kontrollierten die Piranhhas das Spielgeschehen von Beginn an. Bereits nach 25 Sekunden eröffnete Randi Kleerbaum das Spiel mit dem 1:0, Maureen Li erhöhte nach 1:38 Minuten auf 2:0 und Annika Drews stellte bei 7:31 Minuten auf 3:0. Im zweiten Drittel bauten Luisa Diesener (6:10) und erneut Kleerbaum (6:50) den Vorsprung auf 5:0 aus. Dümpten, diesmal mit zehn Feldspielerinnen, verkürzte durch Franziska Kallweit (8:14) und Anna-Lena Best (9:14) auf 5:2. Im letzten Drittel fiel nach 1:06 Minuten sogar noch das 5:3 durch Winona Jürgens, doch Hamburg blieb defensiv stabil und ließ keine echte Wende mehr zu. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Regina Safenreider wegen wiederholter Vergehen schwächte die Gäste zusätzlich, ehe Annika Ebeling mit dem Treffer zum 6:3 ins leere Tor der Gegnerinnen (18:19) den Schlusspunkt setzte.

Mit zwei überzeugenden Heimsiegen entscheiden die Piranhhas die Serie verdient für sich und schreiben dabei ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit, der volle Kader, sowie die klare Steigerung in der Defensive am Sonntag waren ausschlaggebend. Nun wartet im Finale mit MFBC Leipzig die nächste große Herausforderung. Die Piranhhas gehen jedoch mit viel Selbstvertrauen und Rückenwind in die Finalserie.

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