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Dreimal Gold für Beate Höfelmeyer bei Parkinson-Weltmeisterschaft

Vom 26. bis 30. November 2025 fand in der Küstenstadt Helsingborg, Schweden, das 2025 World Table Tennis for Health Festival der ITTF Foundation statt — ein Fest des Sports, der Gesundheit und der Hoffnung. Mehr als 190 Teilnehmende aus 23 Ländern reisten an, um Teil einer Bewegung zu sein, die zeigt: Tischtennis kann mehr sein als ein Wettkampf. Es kann Brücke sein — zwischen Menschen, zwischen Krankheiten, zwischen Hoffnung und Gemeinschaft.

Beate Höfelmeyer, erst seit etwa zweieinhalb Jahren beim Tischtennis, wagte sich auf diese große Bühne. Schon das tägliche Training bedeutet, die eigenen Grenzen neu zu definieren. Doch sich dann zu entscheiden, bei einem internationalen Turnier anzutreten – das ist Mut. Mut, sich zu zeigen. Mut, sich zu messen. Mut, nicht wegzubleiben.

Es war ihre erste Teilnahme bei einem internationalen Turnier. Und sie kehrte nicht nur als Teilnehmerin zurück — sondern als Siegerin. Sie gewann WM-Gold im Einzel, Klasse 3; WM-Gold im Mixed Klasse 3 mit ihrem Partner Jörg Ziaja sowie Gold im Doppel in der Klasse 2 mit zusammen mit Andrea Müllner.

Das Festival war kein gewöhnliches Sportereignis. Unter dem Motto „Table Tennis for Health“ brachte es Menschen zusammen, die in ihrem Alltag mit neurodegenerativen Erkrankungen konfrontiert sind — sei es durch die eigene Diagnose oder weil Angehörige betroffen sind. Neben sportlichen Wettbewerben standen Begegnung, Erfahrungsaustausch und Solidarität im Vordergrund.

Für Beate, die regelmäßig in der Parkinson-Gruppe beim ETV trainiert und sogar bei der TTG Hamburg-Nord im Punktspielbetrieb an den Start geht, hatte dieser Erfolg eine viel tiefere Bedeutung: Es war ein Zeichen der Stärke und ein Beweis dafür, was möglich ist, wenn man nicht aufgibt. Nicht nur für sie, sondern für alle, für die Tischtennis mehr ist als ein Sport: eine Therapie, eine Gemeinschaft, ein Leben voller Möglichkeiten.

Ihr Triumph verewigt sie nicht nur in den Siegerlisten der Veranstaltung — er setzte ein Zeichen: Für alle, die zögern, weil sie glauben, sie seien zu neu oder zu alt. Für alle, die kämpfen — gegen Krankheiten, Ängste, Zweifel. Für alle, die glauben, dass Sport nur Leistung ist.

Wir gratulieren Beate zu ihrem Erfolg und wünschen ihr alles Gute.

 

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