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Bitterer Hauptstadt-Trip für ETV-Zweitliga-Basketballerinnen

Es sollte eine schöne Erlebnisreise in die Hauptstadt werden, es wurde – zumindest aus sportlicher Sicht – ein Horrortrip. Die Zweitliga-Basketballerinnen des Eimsbütteler TV  (Foto: Maja Beier; Copyright: Chiara Gerke) sind mit einer deftigen Packung vom Auswärtsspiel bei TuS Lichterfelde zurückgekehrt. 

45:85 hieß es nach 40 effektiven Spielminuten in der Sömmeringhalle, schon zur Halbzeit war beim Stand von 23:48 die Partie praktisch entschieden. Dabei wollten die in voller Teamstärke angereisten Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs eigentlich einen schönen Nachmittag bei einem stimmungsvollen Event verbringen – war doch die Partie Teil eines Double Headers mit dem anschließenden Erstligaspiel ALBA gegen Herne (73:54). 

Doch feiern taten diesmal nur die anderen. Hauptgrund für die klare Angelegenheit war die erneut konstant druckvolle Defense des jungen Berliner Teams – und die diesmal fehlende Hamburger Resilienz. “TuSLi war wirklich super stark, sehr aggressiv. Und wir waren einfach schlecht”, urteilte ETV-Kapitänin Miriam Sommerstedt kurz und knapp. Mit 13 Punkten war sie diesmal Topscorerin ihres Teams, Pauline Huber gelangen deren zwölf. 30 eigene Turnover und 15 Offensivrebounds der Gegnerinnen waren jedoch eine viel zu große Hypothek, um das Spiel ansatzweise ausgeglichen zu gestalten. 

So ist der Weg in die Play-downs für den ETV kaum noch zu vermeiden. Bei noch zwei ausstehenden Spieltagen liegt das Team von Headcoach Sascha Leutloff (8/14) auf Rang neun einen Sieg hinter den New Baskets Oberhausen (9/13) und zwei hinter dem TuS Lichterfelde Basketball (10/12), gegen beide Teams ist der direkte Vergleich negativ. Am kommenden Osterwochenende folgt nun das Heimspiel gegen die aktuell in Topform aufspielenden Talents Bonn-Rhöndorf aus Sommerstedts alter Heimat. Eine Woche darauf (11. April 2026) geht es dann zum Hauptrundenabschluss beim direkten Tabellennachbarn Bender Baskets Grünberg darum, das Polster zu den Abstiegsrängen nicht zu klein werden zu lassen. 

 

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