Aufholjagd in Weißenfels

Am Samstag den 19.09. starteten die Piranhhas stark ins Spiel gegen den UHC Sparkasse Weißenfels. Durch Festsetzen in der gegnerischen Hälfte konnten sie direkt zum Spielbeginn viele Torschüsse generieren. In der 5. Minute hatten sie jedoch das Nachsehen und gerieten 1:0 in Rückstand. Zwei Minuten später erzielte Patricija Kubulina ihr erstes Tor für den ETV und glich aus. Während der UHC nun immer mehr an Sicherheit gewann, spielten die Hamburgerinnen zunehmend unsicher und fanden selten sichere Wege aus dem hohen Druck der Gastgeberinnen. In der 11. und in der 13. Minute konnte Weißenfels den Ball hinter die Hamburger Torlinie bringen. Mit 3:1 aus Sicht der Gastgeberinnen ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel ging es leider ähnlich weiter wie zuvor. In der 9. und 11. Minute trafen die Gastgeberinnen und erhöhten auf 5:1. Erst am Ende des zweiten Drittels konnten die Hamburgerinnen wieder etwas Sicherheit gewinnen. In der 17. Minute traf Annika Drews (Nele Gerlach) zum 5:2. Trotz weiterer Fehler beim Versuch sich aus dem Weißenfelser Druck zu lösen war das Spiel des ETV mittlerweile weniger zerfahren und immer häufiger fanden sie mit schönen Kombinationen den Weg in die Weißfenfelser Hälfte.

In der zweiten Minute des letzten Drittels traf erneut Annika Drews (Katharina Meyer). Der ETV ist nun wie ausgewechselt. Statt Unsicherheiten und leichte Ballverluste zuzulassen gestalteten sie nun in vielen Phasen das Spiel. Geduldiger Aufbau, gutes Backcheck und vor allem überzeugtes Pressing bis hinter die Weißenfelser Torlinie geben Sicherheit. In der 5. Minute können sich die Hamburgerinnen erneut belohnen. Durch hohes Zustellen kann Patrizia Eikhorst einen Fehlpass der Weißenfelserinnen hinter ihrem eigenen Tor abfangen und den Anschlusstreffer einnetzen. Nun ist wieder alles offen. Das Spiel ist hart umkämpft mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Während die Hamburgerinnen ihre Torschüsse vor allem durch Festsetzen in der gegnerischen Hälfte generierten, lauerten die Weißenfelserinnen hauptsächlich auf Konter die sie gefährlich ausspielten. In der letzten Spielminute nutzte der ETV das Time Out um auf 6:5 umzustellen. Doch der Lucky Punch bleibt aus, der Endstand dieses wechselhaften und schlussendlich hart umkämpften Spiels lautet 5:4 aus Sicht des UHC.

Patricija Kubulina wurde in ihrem ersten Spiel direkt zur besten Spielerin des ETV gewählt, bei den Gastgeberinnen war es die Torhüterin Tabea Pantzier.

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