55:80 gegen Lübeck - nicht unerwarteter Rückschlag für ETV-Regionalliga-Herren
55:80 gegen Lübeck - nicht unerwarteter Rückschlag für ETV-Regionalliga-Herren

- 29.10.2025
Nach zwei Siegen in Folge haben die Basketball-Herren des Eimsbütteler TV in der 2. Regionalliga einen Dämpfer erlitten. Allerdings kam das 55:80 gegen die Lübeck Lynx nicht ganz aus heiterem Himmel.
Denn: Neben Kevin Bluhm fehlten ETV-Headcoach Roland Seyer an der Hohen Weide auch der beruflich verhinderte Topscorer Kwame Ofori und “Motor” Mads Engelke – und damit fast dem gesamten Spiel des ETV der richtige Flow.
In einer zerfahrenen Partie mit vielen Fouls und Freiwürfen dauerte es nach der eigenen 5:2-Führung (2.) mehr als zehn Minuten, ehe den Korbjägern aus dem Herzen Hamburg der nächste Feldkorb gelang (13.). Da war zwar beim Stand von 15:22 noch nichts verloren, aber doch eine Tendenz abzulesen, wohin es an diesem Nachmittag für die Gastgeber gehen würde. Die aggressive Verteidigung der "Luchse” zwang die Eimsbütteler immer wieder zu undisziplinierten und unpräzisen Abschlüssen, vor allem von der Dreierlinie wollte ohne der verletzten Yoel Bereket so gut wie nichts fallen.
Mit der Umstellung auf Zonenverteidigung kamen die ETV-Herren immerhin etwas besser uns Spiel, verkürzten den Rückstand zur Halbzeitpause auf 28:36. Der Turnaround sollte jedoch ausbleiben. Ein schwacher Start ins dritte Viertel, viele Ballverluste und eine weiter schlechte Wurfquote brachten beim Stand von 29:46 (25.) bereits die Vorentscheidung.
“Es ist uns von Anfang bis Ende nicht gelungen, richtig ins Spiel zu finden. Das war ein kleiner Rückschlag, der aber angesichts der Personalsituation nicht unerwartet kam”, sagte ETV-Trainer Seyer nach der fünften Saisonpartie. Eimsbütteler Topscorer war diesmal Lukas Rosenbohm mit 18 Punkten, daneben scorte nur noch Ole Schrader (14) zweistellig.
Mit 2/3 Siegen liegen die Hamburger nun im Tabellenmittelfeld. Für die kommenden Trainingseinheiten gibt der Coach klare Ziele aus: “Wir müssen in den nächsten Woche weiter als Team zusammenwachsen und das Zusammenspiel wieder fördern”, fordert Seyer.













